Urbane Künste Ruhr Symposium: Reflexions in Unna

LICHTGESTALTEN „Es ist ein Raum entstanden, der mit der Stadt etwas macht“

Die LICHTGESTALTEN in Unna hatten es in sich. Fünf Studenten der Fachhochschule Dortmund konnten im Rahmen der Urbanen Künste Ruhr ihre prämierten Lichtkunst-Entwürfe mitten in der Kreisstadt realisieren. Während die Liebhaber der visuellen Künste gerne in die exzellente Ausstellung des Zentrums für internationale Lichtkunst pilgern, setzten sich diese Arbeiten aus Licht direkt mit dem öffentlichen Raum und seinen alltäglichen Akteuren auseinander.

 

Spätestens wenn es dunkel wird, schlägt in der Stadt die Stunde der Beleuchtung. Aber was für Prof. Dr. Gernot Böhme von der Technischen Universität Darmstadt eine selbstverständliche Sichtweise ist, müssen viele Licht überflutete Innenstädte noch lernen: „Lichtkunst ist eine ästhetische Angelegenheit.“

 

Gegen den praktischen Lichtsmog aus Beleuchtung und Bewerbung kann der gestalterische Einsatz von Lichtkunst Wunder wirken. Durch sie tritt der beleuchtete Ort in Kommunikation mit dem, der diesen Raum

durchschreitet und verlangt von ihm eine Auseinandersetzung, die – ganz im Gegensatz zum unreflektierten Benutzen des Raumes - den Charakter einer emotionalen Erfahrung birgt. In dem Sinne verlangt die künstlerische Leiterin der Urbanen Künste Ruhr, Katja Aßmann einen viel bewussteren Umgang mit und Einsatz von Licht im öffentlichen Raum: „Man muss sich sehr genau überlegen, wo man hingehen möchte mit dem Licht in der Stadt.“

 

 

Text: Boris Alexander Knop

 

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Di, 16.04.2013 0

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29.11.2009

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