Flagge zeigen für Japan: Tōhoku-Erdbeben, Tsunami und Fukushima

Project Sunshine for Japan

Die Fachhochschule Düsseldorf stellt im Japanhaus die Gewinner des internationalen Wettbewerbs zur Gestaltung eines Solidaritätsplakates aus. Mansoureh Rahnama initiierte aus einer Facebook Gruppe heraus einen hochkarätigen Designwettbewerb mit karitativem Zweck.

 

 

Am 11. März 2011 ereignete sich im Pazifik vor der japanischen Sanriku-Küste auf der Insel Honshu ein Beben mit der Magnitude 9,0. Daraus entwickelt sich eine Flutwelle, die mit enormen Hub auf das japanische Festland trifft. Etliche Landstriche der Tōhoku Region werden ausgelöscht. Im küstennahen Atomkomplex Fukushima Daiichi kollabieren unter dem Druck der Naturgewalten die  Reaktoren der Anlage. In den folgenden Tagen hält der schleichende Prozess von mehreren Kernschmelzen die Welt in Atem. Laut Schätzungen sind bisher 15.000 Todesopfer zu beklagen.

 

 

 

 

 

Wie lässt sich dieses Naturereignis mit seinen katastrophalen Folgen für die menschliche Zivilisation begreifen? Kann Kunst in einer Annäherung einen irgendwie greifbaren Ausdruck dafür finden? 

 

589 Werke aus über 40 Ländern landeten auf dem Tisch der Jury aus Düsseldorfer Fachleuten. Daraus wurden nun die 100 besten ausgewählt und in der Ausstellung präsentiert. Diese hundert Werke werden dann versteigert und der Reinerlös kommt dem Deutschen Roten Kreuz für seine geleistete Aufbauhilfe im japanischen Katastrophengebiet zu Gute.

 

Prof. Uwe Loesch: „Es sind richtig gute Plakate dabei, aber auch ein Haufen Kitsch.“

 

 

 

Text: Boris Alexander Knop

 

 

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Mo, 19.12.2011 0

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29.11.2009

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