Schattenseiten (c) Miriam Selk

Schattenseiten

Künstlerin: Miriam Selk

 

Projektbeschreibung

Die Leuchte mit dem Namen "Schattenseite" besteht aus preiswerten Gegenständen und zwar aus einem Blech und circa 240 aufgerollten Buchseiten(3 Bücher), Seifenputzern und Kabelbindern.

Miriam Selk hatte im ersten Semester ihres Studiums die Aufgabe, einen Aufbewahrungsgegenstand für Bücher zu entwickeln. Da Sie kein typisches Bücherregal bauen wollte, habt Sie die Aufgabe sehr abstrakt gehalten und einen Aufbewahrungsgegenstand entwickelt, in dem die Bücher zwar aufbewahrt werden, jedoch nicht auf typische Art und Weise.

Als Miriam dann mit der Umsetzung der Leuchte begonnen habt, ist sie nach vielem rumprobieren auf die Idee gekommen, die Buchseiten aufzurollen und mit Hilfe von Seifenputzern in dem genannten Gitter zu befestigen, da die Öffnungen der Buchseiten einen sehr schönen Schattenfall hervorrufen. Durch diesen Schattenfall, welcher Sie fasziniert hat, kam Miriam dann auf den Titel "Schattenseiten".

Über die Künstlerin

Miriam Selk ist 21 Jahre alt. Sie war nach ihrem Abitur für einige Monate in Israel, um hebräisch zu lernen und hat anschließend ein Semester Interior Design in Australien studiert. Dabei wurde ihr schnell klar, dass ihr die kreative Arbeit sehr viel Spaß macht und Sie in Zukunft gerne in diesem Bereich arbeiten möchte. Daher hat Miriam dann im letzen Jahr mit dem Studium Raumkonzept und Design an der AMD in München begonnen.

 

 

Über been out, vol. 1

been out, vol. 1 ist ein spartenübergreifendes Ausstellungslabor für junge Gegenwartskunst und künstlerische Innovationen aus den Bereichen zeitgenössischer Kunst, Medienkunst, digitaler und Gegenwartskultur. In Zeiten von Crossmedia und viralem Marketing fragt been out, vol. 1, organisiert von Bohème Précaire in Kooperation mit 2010LAB.tv, danach, wie die Kunst der „Digital Natives“ aussieht. Wie reflektiert Kunst dieses kulturelle Phänomen, wie arbeitet sie mit ihm, geht sie mit ihm um, reagiert sie?

Aufbrechen, die Perspektive wechseln, nach draußen gehen – been out, vol. 1 – das 3. Bohème Précaire-Festival für junge Gegenwartskunst – bedeutet:
Bewegung. Weg vom elitären Kunstbegriff, hinein in den Stadtraum. Gemeinsam mit den KünstlerInnen unternimmt "been out, vol. 1" den Versuch, eine neue Art von interdisziplinärem Wissen durch Austausch und kollaboratives Arbeiten zu erschaffen, neue Positionen zeitgenössischer Kunst vorzustellen, zukünftige Projekte zu konzipieren und sie umzusetzen. Im Mittelpunkt des Calls steht die Auseinandersetzung von künstlerischen Strategien mit öffentlichen, urbanen Räumen.

kunst.labor ist die Online Galerie von been out, vol. 1.

Weitere Informationen: www.bohemeprecaire.com

Und: www.facebook.com/beenout


 

Mo, 10.10.2011 0

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Über den Autor

29.09.2011

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Mehr als 5 Millionen Einwohner erleben zurzeit, wie ihr postindustrielles Ruhrgebiet im Westen Deutschlands sich zum spannenden europäischen „place to be“ wandelt. Eine werdende Metropole im Selbstfindungsprozess nach der Kulturhauptstadt 2010. Besondere Kennzeichen: Industriekultur als Teil des kollektiven Gedächtnisses – und als inszeniertes Massenereignis.

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