
Dr. Leopold Krieger
Im Kulturhauptstadtjahr 2010 waren Lulu Robossi und Dr. Leopold Krieger entlang der Ruhr unterwegs. Mit einem Augenzwinkern ergründen die beiden selbst ernannten Experten im Umkreis der Kulturhauptstadt die öffentliche Kunst. Der Jahresrückblick 2010 zeigt ihre Reise, bei der sie einige Kunstwerke entdeckten, an denen sich die Geister scheiden. Immer wieder stellten die beiden die Frage:
Ist es Kunst oder kann das weg? 
Lulu Robossi
Den Beginn ihrer mehrteiligen Serie starteten Dr. Krieger und Lulu Robossi am
Barcode A40. Denn entlang der Autobahn in Bochum-Wattenscheid erwartet den Autofahrer statt tristen grauen Schallschutzwänden eine farbenfrohe Strichfolge. Weiter ging es nach Essen. Denn unweit des Eingangs zum Einkaufszentrum
Limbecker Platz steht eine Skulptur mit dem sperrigen Namen:
"Zwei Kompositstreckungen berühren die Tangente an einen bodenbündigen Eisenkreis". Krieger und Robissi nahmen die Skulptur genauer unter die Lupe.
Die „richtige“ Herangehensweise beim Kunstschaffen

Dr. Krieger auf der Creativa
Im März 2010 fand in Dortmund die
Creativa statt, eine Messe für kreatives Arbeiten im klassischen Sinne. Scharen von Besuchern pilgerten zum vielfältigsten Gestaltungsmarkt des Frühjahrs nach Dortmund, um anschließend mit reichlich gefüllten Tüten und von vielen Eindrücken inspiriert in ihre heimischen Werkräume zurückzukehren. Lulu Robossi und Dr. Krieger, machten sich auf die Suche nach der „richtigen“ Herangehensweise beim Kunstschaffen.
Zurück nach Essen. Dort ist
Kunst auf einem Containerhof zu finden. Lulu Robossi befürchtete zunächst Sanskrit-Kalligraphie mit Batteriesäure, Dr. Leopold Krieger allerdings wusste, dass hier der Graffiti-Künstler Ingo Ahlborn wirkt. Unter dem Pseudonym Warrrior versuchte Krieger sich selbst in der urbanen Farb-Revolution.
2-3 Straßen, Stillleben und Terminal

Lulu Robossi in der Duisburger U-Bahn
Im Laufe des Jahres besuchten die beiden das Projekt
„2-3 Straßen“. Sie sprachen mit Jochen Gerz und nahmen den Dortmunder Schauplatz genau unter die Lupe. Dr. Krieger war sehr beeindruckt von der Möglichkeit die Kunst selbst zum Interview zu bitten. In Duisburg analysierten sie die
Kunst in der U-Bahn und
Stillleben war für Lulu Robossi, der übrigens auch Autofreund und Tankstellenbesitzer ist, ein besonders spannendes Kulturereignis.

Dr. Krieger
Die Skulptur
„Terminal“ am Bochumer Hauptbahnhof bewegt seit Jahren die Gemüter der Bochumer. Wie Archivaufnahmen beweisen, haben sich Kunstexperte Dr. Leopold Krieger und Lulu Robossi bereits vor langer Zeit mit diesem kontrovers diskutierten Objekt befasst. Ähnlich kontrovers sind auch
Michael Schwarzes Bronze-Figuren in Dortmund, die in der letzten Folge von den beiden Experten genauer beleuchtet werden.