Urbane Zukunft durch digitales Leben

PICNIC: digitalisierte Menschheit beherrscht dichten urbanen Raum

Übermorgen schon wird ein noch weit größerer Teil der Menschheit in der Stadt wohnen, als es heute bereits der Fall ist. Ist Digitalisierung der einzige Weg, um diese Wahl der enorm dichten Besiedlung überhaupt erst zu ermöglichen? Die europäische Leitmesse für Kreativwirtschaft PICNIC zeigte und diskutierte in Amsterdam Modelle, Visionen und Probleme der Stadt der Zukunft.


Prognosen und Voraussagen verorten weit über 70% der Menschheit als Städter. Die extreme Urbanisierung stellt ungeheure Herausforderungen an Mensch und Technik. Ist die Hohe Dichte der Bevölkerung aber nicht eine Gefahr für die Zivilisation? Die PICNIC überprüfte mit Experten soziale Techniken und neue Technologien des zukünftigen friedlichen Zusammenlebens im Ballungsraum.

Ist die Stadt der neue Computer?

Adam Greenfield, Gründer und Geschäftsführer von Urban Scale, hat keine Angst vor der dichtbesiedelten Großstadt der Zukunft. Dazu bedarf es aber neuer Technologien und freiem Zugang zu Daten, die dann fortwährend in die Planung der gelebten Gemeinschaft und in eine

kreative Verwaltung übersetzt werden. Um die Stadt wirklich lebenswert zu erhalten, genügen Kommunikationsmodelle, wie das heute bekannte der Social Media, bei weitem nicht mehr. Der bekannte Medienkünstler Scott Snibbe erklärt, wie die Theorie des dritten Platzes heute und in Zukunft funktioniert. Für Industriedesigner Dan van Tulder, Praktijk vor Industrieel Ontwerp, breitet sich die Stadt der Zukunft nicht aus, sondern sie wächst und entwickelt sich vertikal. Das führt zu einem komplexen integrierten System, in dem Nachhaltigkeit wie Social Media eine große Rolle spielt.


Text: Boris Alexander Knop

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Mo, 06.02.2012 0

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29.11.2009

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