Tag der Deutschen Vielheit
„Mercator vernetzt“ junge Menschen aus aller Welt miteinander
Die Stiftung Mercator mit Sitz in Essen ist eine der großen privaten Stiftungen in Deutschland. Ihre jüngste Veranstaltung der Reihe „Mercator vernetzt“ fand Anfang Oktober im Erich-Brost-Pavillon auf Zeche Zollverein statt und feierte den „Tag der Deutschen Vielheit“.

Junge Menschen wie Steven Uhly, deutsch-bengalischer Abstammung. Er ist Buchautor und schöpft aus zwei Welten. In Büchern wie „Mein Leben in Aspik“ oder „Adams Fuge“ setzt er sich mit seiner Herkunft auseinander: der Vater in England, der Stiefvater in Spanien, er selbst in Bangladesh aufgewachsen und in Deutschland lebend.
Ein Wanderer zwischen den Welten – wie auch Merdan Taplak, der sein bekanntes Orkestar mit nach Essen gebracht hat. Das Orkestar spielt eine elektrifizierte bulgarische Volksmusik – DJ, Akkordeonspieler und vier Blechbläser kommen aber aus Antwerpen. Die Poetry-Slam-erfahrene Literatin Josefine Berkholz dagegen, eine weitere Teilnehmerin der Veranstaltung, ist mit Texten wie „Schiller ist tot“ oder „Sagrotantext“ aufgefallen und lobt den „Tag der Deutschen Vielheit“ als Ausweg aus der „deutschen Kleinstaaterei“.
Text: Peter Erik Hillenbach
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