Robodonien – Ein Zuhause für Maschinen und Kunst
- Serie: Kunst
Der Kunst- und Kulturfreistaat Odonien in Köln ist auch zur Heimat für außergewöhnliche Science-Fiction- und Roboterkunst geworden. Unter dem Banner Robodonien zeigen unabhängige Künstler aus aller Welt ihre Kreationen.
Der Metallbildhauer Odo Rumpf hatte keine Lust mehr sich nur zu ärgern: „Als Reaktion auf die desolate Kölner kulturpolitische Situation und den mangelnden Raum für Künstler und ihre Arbeiten“ entwickelte er 2005 die Idee, auf dem alten Bahngelände in Köln einen Ort für unabhängige Künstler zu errichten: Odonien. Natürlich stellt der Hausherr in diesem Skulpturenpark selbst aus, aber vor allem bietet er hier Raum für ungewöhnliche Ausstellungen und Veranstaltungen.
Seit 2008 ist Odonien auch zum Treffpunkt für die internationale Maschinenkunst-Szene geworden. Futuristische Skulpturen und Installationen von Künstlern wie Jim Whiting, Eddie Egal oder Hotte Horst Birekoven versetzen die Besucher von Robodonien in Erstaunen und Faszination, untermalt durch mysteriöse Sounds und Klänge von Künstlern wie Bastiaan Maris oder Yann Keller.
Mittlerweile scheint auch das Interesse der Stadt am Ort und den Künstlern geweckt worden zu sein. Vielleicht ist die Anerkennung des für Künstler so wichtigen Freiraums doch keine pure Science-Fiction mehr...
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