Poetry-Slam: Unterhaltungsform oder ganz heftige Literatur?
- Serie: Quergelesen
Poetry-Slams sind eine Darstellungsform von Texten. Der Slammer ist dabei Autor, Regisseur und Darsteller in einer Person. Verstaubter Literatur wird durch die Performance wieder Leben eingehaucht.
Bei einem Poetry-Slam treten Dichter, Poeten und Literaten in einem Wettstreit gegeneinander an. In mehreren Runden schlagen sie sich ihre selbstgeschriebenen Texte um die Ohren. Ein Zeitlimit bei jeder Performance sorgt für zusätzliche Spannung. Die Jury ist zumeist das Publikum selbst. Lautstärke und Ausdauer seines Applauses entscheiden über den Erfolg des Dichters.
Heute muss man nicht mehr jedem erzählen was sich hinter dem Begriff Poetry-Slam verbirgt. Die lebendige Poesie-Form hat es bereits in die Schulbücher geschafft.
Auch im Ruhrgebiet soll die Szene im kommenden Jahr mehr Aufmerksamkeit bekommen. Der große 2010 Slam wird zwischen dem 10. und 13. November in der Bochumer Jahrhunderthalle stattfinden. Auf das große Finale bereiten sich die deutschsprachigen Dichtern in zahlreichen Vorrunden in der Metropole Ruhr vor. All diejenigen, die noch nie einen Slam besucht haben, sollten die Möglichkeit nutzen! Denn Poetry Slam ist einfach "ganz, ganz heftige Literatur!"
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war gestern auf einem poetry
war gestern auf einem poetry slam. der sieger hat für seine vorträge kein lachen bekommen. es waren schöne tiefgründige texte...
Nicht ganz...
manchmal sind Poetry-Slams auch:
gefall-süchtige Comedy-Texter
&
Lach-Geiles Publikum...
das ist doch zumindest ein besonderes Genre von Literatur? Fällt Herrn Wolbring nicht dazu was ein!
Lieben Gruß