Kommt die Crowdfunding Demokratie?
- Serie: CROWDFUNDING FOR CULTURE
Wird Crowdfunding von der Kultur-, wie der Wirtschaftsförderung tatsächlich als Instrument ernst genommen? Wie sieht es aus mit dem Staat, muss er bald diese rein privatwirtschaftliche Initiative als Role Model für eigenes zukünftiges Handeln anerkennen?
Und wo kommt eigentlich das Geld für den Geldverkehr her, wenn Micropayment in Bits und Bytes das gute alte Girokonto ersetzt?
Auf der Berliner Fachkonferenz Co:Funding wurden diese heiklen Themen von den Experten aus Politik, Wirtschaft und Finanzwelt kommentiert.
Wer ist die Crowd?
Sebastian Dresel (Beauftragter für Kultur- und Kreativwirtschaften der Stadt Mannheim), Dirk Kiefer (Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes) und
Lutz Gärtner (Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)) gehen auf die Breitenwirkung ein, die Crowdfunding entfalten könnte. Wenn es von der Politik als Bürgerbeteiligungsmodell akzeptiert werden würde, dann hätte das zwingend eine weitreichende Öffnung des Mitspracherechts der Bürger bei der Verwendung öffentlicher Gelder zur Folge.
Innovationsschub für Banken?
Die Fidor Bank AG ist die Partner Bank der deutschen Crowdfunding Plattform Startnext. Wie profitiert diese Bank von der neuartigen Zusammenarbeit?
Christian Müller (Social Media Marketing, Fidor Bank AG) und
Denis Bartelt (Mitbegründer von Startnext) erklären die finanzielle Seite des neuen Geschäftsmodells Crowdfunding im Zusammenspiel mit dem Peer to Peer Banking.
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