Johann Lafer lebt für den guten Geschmack
- Serie: Bildung
In Deutschland galt Kochen lange Zeit eher als Notwendigkeit, denn als Vergnügen. Gesundes Kochen bekommt mittlerweile einen größeren Wert. Doch Sternekoch Johann Lafer will mehr. „Ein Leben für den guten Geschmack“ ist zu seinem Leitsatz geworden. 2010LAB.tv erzählt er, wie durch kleine Veränderungen kreativ gekocht werden kann.
In Deutschland gibt es keine typisch nationale Küche, lediglich die typisch regionale Küche, so Johann Lafer. Anders in anderen Ländern: Während in Deutschland Kochen pragmatisch angegangen wird, gilt es in Frankreich als Kunst, die als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt werden soll.
Die Idee geht unter anderem auf die Sterneköche Paul Bocuse und Alain Ducasse zurück. Sie und andere Spitzenköche fordern seit längerem den Status des Weltkulturerbes für die französische Küche. Dabei haben sie Sarzkozys volle Unterstützung: „Unsere Küche ist die beste der Welt, zumindest aus unserer Sicht“, sagte Sarkozy bei der Eröffnung einer Landwirtschaftsmesse. „Wir wollen, dass das als Welterbe anerkannt wird.“
Sollte UNESCO den Antrag genehmigen, würden laut „kultur-macht-europa“ künftig Steuererleichterungen für Sterne-Küchen gelten, ein Museum für Kochkunst eröffnet und Kochen als Schulfach eingeführt werden, um das kulturelle Erbe am Leben zu erhalten. Bis dahin hat Deutschland noch einen weiten Weg.
Einen guten Anfang macht Johann Lafer als Initiator der Geschmackstage, bei denen sich einmal jährlich alles um gesunden Genuss, Esskultur und Geschmacks- und Ernährungsbildung dreht. Eine Woche lang findet die Veranstaltung immer in einer anderen Stadt statt, dieses Jahr in Essen. Dort erzählte uns Johann Lafer, was ihn an diesem Tag inspiriert hat: „Der einzige Zusatzstoff den wir benutzen, ist Liebe.“ Das hört sich doch schon fast französisch an.
"Unsere Küche ist die beste der Welt. Zumindest aus unserer Sicht."
In Deutschland gibt es keine typisch nationale Küche, lediglich die typisch regionale Küche, so Johann Lafer. Anders in anderen Ländern: Während in Deutschland Kochen pragmatisch angegangen wird, gilt es in Frankreich als Kunst, die als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt werden soll.Die Idee geht unter anderem auf die Sterneköche Paul Bocuse und Alain Ducasse zurück. Sie und andere Spitzenköche fordern seit längerem den Status des Weltkulturerbes für die französische Küche. Dabei haben sie Sarzkozys volle Unterstützung: „Unsere Küche ist die beste der Welt, zumindest aus unserer Sicht“, sagte Sarkozy bei der Eröffnung einer Landwirtschaftsmesse. „Wir wollen, dass das als Welterbe anerkannt wird.“
In Frankreich könnte Kochen ein Schulfach werden
Sollte UNESCO den Antrag genehmigen, würden laut „kultur-macht-europa“ künftig Steuererleichterungen für Sterne-Küchen gelten, ein Museum für Kochkunst eröffnet und Kochen als Schulfach eingeführt werden, um das kulturelle Erbe am Leben zu erhalten. Bis dahin hat Deutschland noch einen weiten Weg.
Einen guten Anfang macht Johann Lafer als Initiator der Geschmackstage, bei denen sich einmal jährlich alles um gesunden Genuss, Esskultur und Geschmacks- und Ernährungsbildung dreht. Eine Woche lang findet die Veranstaltung immer in einer anderen Stadt statt, dieses Jahr in Essen. Dort erzählte uns Johann Lafer, was ihn an diesem Tag inspiriert hat: „Der einzige Zusatzstoff den wir benutzen, ist Liebe.“ Das hört sich doch schon fast französisch an.
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Fr, 22.10.2010
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16.10.2010 - 07:29
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Sülz
„Der einzige Zusatzstoff den wir benutzen, ist Liebe.“ - Das hört sich doch wie die gesamten 55 Sekunden geballter Sternerhetorik vor allem nach gequierltem Bockmist an