Innovation Festival Milano: Was macht Kreative heute erfolgreich?

Experten fordern von der Kreativwirtschaft mehr unternehmerisches Bewusstsein

Ob in Mailand, Cardiff, Madrid, Tel Aviv oder Dortmund, für junge Kreative ist es nicht einfach auf dem Markt Fuß zu fassen. Behördliche Verwaltung und ein Wust an Gesetzgebung stellen an sich schon ein Hindernis dar, das viele Kreative und Kulturschaffende einschüchtert und abschreckt.

 

Dagegen möchte vor allem die neu geschaffene European Creative Industries Alliance (ECIA) etwas tun. Sie hat nicht nur ein weitverzweigtes Netzwerk, sondern auch Seed Kapital für kleine und mittlere Kreativunternehmen zu bieten.

 

Dennoch, der erste Schritt zur Verbesserung der unternehmerischen Fähigkeiten von Kreativen ist es, die Sprache des Business zu lernen. Anna Whicher kennt sich da aus. Sie ist Projektmanagerin bei Design Wales und ermutigt Kreative über den eigenen Tellerrand zu schauen. Kommen Kreative nie mit Leuten außerhalb ihrer Branche in Kontakt, wird es meistens nichts mit dem Erfolg. Denn trotz finanziell schwieriger Zeiten gibt es da draußen eine Menge Leute, die nach guten Produkten Ausschau halten und in Ideen investieren wollen.

 

Der Europäischen Kommission geht es aber keineswegs nur um einseitige Anpassung an die Realitäten des Markts. Carsten Schierenbeck, Beauftragter für Innovationspolitik bei der Generaldirektion Unternehmen und Industrie der Europäischen Kommission: „Politik muss dahingehend verändert werden, dass sie die Kreativindustrie mehr berücksichtigt.“ Der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Antonio Tajani, weist in dem Zusammenhang auf die erfolgreichen Clusterprogramme der EU hin.

 

 

Text: Boris Alexander Knop

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Mo, 19.03.2012 0

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29.11.2009

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