HARTMUT TRIFFT... WOLFGANG KIENAST

In der ersten Folge von „Hartmut trifft...“ spricht Hartmut mit Wolfgang Kienast, Journalist, Autor, DJ und Veranstalter aus Dortmund. „Murpiger“ könnte der erste Gast auf Hartmuts Couch nicht sein. Wolfgang Kienast lässt sich nicht verrückt machen, speichert seine Rezensionen immer noch auf 3,5 Zoll Disketten ab, hätte gerne eine USB-Schnittstelle für Windows 95, erkundet Ausflugslokale des 19. Jahrhunderts auf dem Hochrad, legt als „DJ Martini“ nicht nur in Clubs auf, sondern bereitet gerne auch einmal den Bewohnern eines Altersheims eine schöne Zeit. Ach ja, und wer ist eigentlich dieser Anton Ulrich, dem Wolfgang einfach so, ohne offensichtlichen Nutzen so viel Zeit und Begeisterung in seinem Leben einräumt?


Zumindest erkannte der bereits vor Jahrhunderten, was nun auch bis ins Ruhrgebiet durchgedrungen ist: „Anton Ulrich hatte nur eine Chance, nämlich Kunst und Kultur“, weiß Kienast.

Charmant und klug sind auch seine „Monster-Geschichten“, die er bei Kleinverlagen veröffentlicht. Bald erscheint sogar schon sein viertes Hörbuch.

Jeden Dienstag lädt Wolfgang Kienast als „Ekamina“ Autoren und Musiker in den Keller des Dortmunder Sissikingkong ein.  Seine Veranstaltungsreihe „am elektrischen Kamin“ bietet Newcomern und bekannteren Künstlern einen „Frei- und Spielraum“ (Kienast) vor intimer und gemütlicher Kulisse.

Wüsste man es nicht besser, so könnte Wolfgang auch eine Figur aus Oliver Uschmanns „Hartmut und ich“-Reihe sein, und genau deswegen entwickelt sich in der gemütlichen Wohnzimmer-Atmosphäre der WG ein wunderbar unterhaltsames Gespräch.

In der nächsten Folge trifft Hartmut auf Simon Quernhorst, der noch heute Spiele für die Atari 2600-Konsole programmiert.

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Do, 17.06.2010 1

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Kommentare

von kultur leben!

hartmut lebt vom universaltalent in vielen szene, könnte man glauben, wenn man ihm zu hört. doch das ist zu oberflächlich. er lebt von einer unbändigen Offenheit und Neugierde - am skurilen und alten, nicht am neuen. Und das ist mal echt was Neues !

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05.01.2010

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Mehr als 5 Millionen Einwohner erleben zurzeit, wie ihr postindustrielles Ruhrgebiet im Westen Deutschlands sich zum spannenden europäischen „place to be“ wandelt. Eine werdende Metropole im Selbstfindungsprozess nach der Kulturhauptstadt 2010. Besondere Kennzeichen: Industriekultur als Teil des kollektiven Gedächtnisses – und als inszeniertes Massenereignis.

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