Wie werden in Zukunft Geschichten erzählt? Das ist die spannende Frage, mit der sich die Teilnehmer der Konferenz SPARKS – der digitalen Initiative der Frankfurter Buchmesse 2011 – auseinandersetzen.

Britta Friedrich, Director Creative Industries
Transmedialität lautet dabei das Zauberwort, das durch alle Diskussionen kreist. Britta Friedrich, Director Creative Industries und Verantwortliche für das Projekt StoryDrive, und ihr Team haben Experten aus aller Welt und aus unterschiedlichsten Branchen eingeladen, um ihre Visionen, Ideen und Technologien zur Zukunft des Storytelling zu präsentieren.
Natürlich geht es dabei auch um die Zukunft des Buches, vor allem um seine Erweiterung in Film, Hörbuch, Game, E-Book, App, Internet... Transmedialität erfordert vor allem Interdisziplinarität. Autoren, Gamesdesigner, Marketingspezialisten, Verleger, Webdesigner und Produzenten arbeiten zusammen, tauschen sich aus, und erschaffen aus einer Story ein transmediales Universum.

Louis-Pierre Pharand, Transmedia Producer bei Ubisoft
Am Anfang dieser Kette muss jedoch nicht zwingend das Buch oder der Film stehen. Louis-Pierre Pharand, Transmedia Producer bei Ubisoft, hat, ausgehend vom Videogame „Assassins Creed“, weitere Spielräume für die Experiencer geöffnet:
Es wurden Romane, Comic-Hefte, eine Enzyklopädie, eine Kartenspiel App und Animationsfilme zum Game entwickelt .

Katharina Kokoska und Christian Costa-Zahn
Katharina Kokoska und Christian Costa-Zahn sind zwei von neun jungen Kreativen, die speziell für die Buchmesse einen Best-Practice-Entwurf für diese neue Art des Geschichtenerzählens entwickelt haben. Sie bieten gleich mehrere Einstiegsmöglichkeiten in die Story, lassen den User partizipieren und geben in der virtuellen sowie in der realen Welt Hinweise auf die Fiktion. Dabei verschwimmen die Grenzen von Game und Geschichte. Ihr transmedia manifest umfasst 11 Thesen für ein erfolgreiches Transmedia-Universum.