EMSCHERKUNST : Warten auf den Fluss

Eine Brücke ohne Fluss als magischer Ort der Kommunikation

Die internationale Ausstellung EMSCHERKUNST im nördlichen Ruhrgebiet begleitet als Triennale bis 2020 eines der größten Renaturierungsprojekte Europas – den Umbau des Abwasserkanals Emscher hin zu einem natürlichen Flusslauf. Der Auftakt der EMSCHERKUNST.2010 während der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 als größtes Kunstprojekt im öffentlichen Raum begeisterte 200.000 nationale und internationale Besucher.

Im Fokus des fünften Teils dieser EMSCHERKUNST-Reihe steht das Kunstwerk „Warten auf den Fluss“ der niederländischen Künstlergruppe Observatorium. 113 Tage lang war die bewohnbare Brückenskulptur auf der Emscherinsel im westlichsten Teil des Nordsternparks Gelsenkirchen erlebbar. Als kommunikativer Ort lud die Brücke zum Picknicken, Diskutieren oder gemeinsamen Warten auf die Zukunft ein. Geert van der Camp und Andre Dekker äußern sich zu den Besonderheiten der Brückenskulptur, ihrer Teilnahme an der vergangenen EMSCHERKUNST-Ausstellung im Jahr 2010 und der Zukunft der Region.

Abgerundet wird der Beitrag durch Aufnahmen der ersten Künstlerbereisung im April 2011. Die nächste Ausstellung EMSCHERKUNST findet im Frühsommer 2013 statt.

Ein Film von sushi media.

Mo, 16.07.2012 0

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29.11.2009

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Metropole Ruhr
Mehr als 5 Millionen Einwohner erleben zurzeit, wie ihr postindustrielles Ruhrgebiet im Westen Deutschlands sich zum spannenden europäischen „place to be“ wandelt. Eine werdende Metropole im Selbstfindungsprozess nach der Kulturhauptstadt 2010. Besondere Kennzeichen: Industriekultur als Teil des kollektiven Gedächtnisses – und als inszeniertes Massenereignis.

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