Die Open Data Bewegung auf der PICNIC

Wem gehören die öffentlichen Daten für eine bessere Stadt?

Auf dem letzten PICNIC Festival 2011 in Amsterdam wurde Open Data zu einem Hauptthema. Die Stadt Amsterdam hat sich von der Hacker Community überzeugen lassen, öffentliche Daten frei zu geben. Zum praktischen Nutzen der Bürger und Besucher.

 

Die Open Data Bewegung zeigt, was Hacker und Entwickler aus dem Gebrauch der öffentlichen Daten einer Stadt generieren können. Unter Einbeziehung von Verkehrsdaten etwa, wurde eine Computer Anwendung entwickelt, die Autofahrern einen CO2-Emissions- und Parkgebührenrechner zur Verfügung stellt. Damit entscheidet der Autofahrer zu Hause, ob sich die Fahrt in die Stadt mit dem Auto rechnet oder die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs lohnt.

 

Noch ist die Angst vor schwarzen Schafen, die aus öffentlichen Datensätzen Profit schlagen wollen groß. Doch das Argument der Kreativen Digitaltechniker schlägt die Angst der städtischen Verwaltungen und Bürger. „Gibt uns Daten und wir machen gute Sachen draus“, sagt Klaas Speller, COO bei Appsterdam. Ohne die Daten können wir nicht kreativ sein und auf neue spezifische Lösungen des urbanen Zusammenlebens kommen.

 

Die Stadt als Interface

Die Stadt weiß viel, aber warum sollte sie dem Suchenden die einbeziehende Nutzung von Daten verwehren? Kameras im öffentlichen Raum und GPS-Tagging via Handy wären zusammen in der Lage, mir den eben absolvierten Spaziergang nochmal zu zeigen. Warum eigentlich nicht?

Christian Kreienkamp vom Bochumer Label Fake Ups ist sich sicher: „Open Data ist die Zukunft.“

 

 

Text: Boris Alexander Knop

 

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Sa, 29.09.2012 0

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29.11.2009

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