Die Emscher: Experimentierraum für Kunstprojekte

Die Ausstellung Emscherkunst zeigt die übergeordnete Relevanz eines Generationen-Projekts

Es hat sich etwas getan zwischen Holzwickede und Dinslaken. Die Ausstellung EMSCHERKUNST hat neue Wege eröffnet, den Strukturwandel im nördlichen Ruhrgebiet greifbar und nachvollziehbar zu machen.

 

Das Altbekannte wirkt so neu. Das Generationen-Projekt Emscher-Umbau hat eine übergeordnete, zukunftsweisende Bedeutung für die Region und die Menschen, die in ihr eine Heimat gefunden haben. Eine Reduktion des langfristig angelegten Landschaftswandels auf die Umnutzung von Industriebrachen rund um eine gigantische Köttelbecke erfasst die gesellschaftliche Relevanz des Projekts nicht vollständig.

 

Die Emscher war durch bergbaubedingte Absenkungen direkt von der Montanindustrie betroffen. Jetzt, wo die Zechen und Stahlwerke verschwinden, bekommt der Fluss eine zweite Chance. Und dient so als Metapher für die gesamte Region.

Die Ausstellung Emscherkunst dokumentiert und begleitet den Wandel entlang der Emscher mit Künstlern und Kulturschaffenden, die den Bewohnern der Region phantasievolle Perspektiven aufzeigen, aus denen ihre Heimat in einem völlig neuen Licht erscheint.

 

In diesem Beitrag äußern sich der Kurator der Ausstellung, Herr Prof. Florian Matzner, und die Projektleiterin, Frau Dr. Simone Timmerhaus, zum Auftrag und Verständnis der EMSCHERKUNST als gesellschaftliches Projekt, zur Vision vom neuen Emschertal und zur Prägung der Region durch dieses langfristig angelegte Projekt.

 

Text: Patrik Welzel

Mi, 08.02.2012 0

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29.11.2009

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