Das Dortmunder U legt sein Stahlkorsett zur Eröffnung mit Adolf Winkelmann ab
Pünktlich zur Eröffnung entschlüpft das Dortmunder U seinem Baugerüst. Adolf Winkelmann legt letzte Hand an seine Videoinstallationen „Die Reise ins U“ und die „U-Turm Bilder-Uhr“. 2010LAB.tv war mit der Kamera dabei.
Ein Umbrauhaus
Das Gröbste ist geschafft. Der Abbau des Stahlgerüstes markiert einen wichtigen Schritt im Wandel des Dortmunder Wahrzeichens zum Zentrum für Kunst und Kreativität. Zur feierlichen Eröffnung am 28. Mai 2010 besticht das ehemalige Brauereigebäude mit neuem Gesicht noch durch den Charme eines Rohbaus. Umso mehr Gestaltungsmöglichkeiten haben die neuen Bewohner den Raum mit Kultur zu füllen.
Was gibt es zu sehen?
Vier Ausstellungen sind zur Publikumsöffnung am 29. Mai 2010 bereits zu bestaunen: Auf der ersten Etage findet man die Fotoausstellung „The Market“ der Fachhochschule Dortmund und die Schau "tu|kultur" der Technischen Universität. Die zweite und dritte Etage beherbergen die Medienkunst-Ausstellung "Building Memory" des Hartware MedienKunstVereins (HMKV) und die bereits laufende Schau "Agents & Provokateurs".
Leuchtende Highlights von Adolf Winkelmann
Mit seinen Videoinstallationen liefert Filmkünstler Adolf Winkelmann visuelle Höhepunkte für die Präsentationsfläche Dortmunder U. Elf von der Decke hängende Leinwände, in einer U-Form arrangiert, begrüßen die Besucher in der Eingangshalle mit einer „Reise ins U“. Auch die weithin sichtbare "U-Turm Bilder-Uhr" aus LED-Matten in der Dachkrone hat den Testlauf gemeistert. Die Außeninstallation bereichert am 28. Mai 2010 ab etwa 21.15 Uhr die Dortmunder Skyline nachts wie tagsüber.
Aus allen Himmelsrichtungen sollen sie es sehen können:
Dortmund wächst heran zur Kreativhauptstadt.
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