C'n'B 2011 - 01 - Fragen, Seitenhiebe und ein digitaler Robin Hood
- Serie: C'n'B Convention
„Music is in the toilet, isn’t it?“ – Moderator Steve Blame versuchte mit scharfzüngigen Seitenhieben die Teilnehmer des C'n'B-Eröffnungspanels zur Zukunft des Entertainment Business aus der Reserve zu locken. In diesem Fall Fred Casimir, von BMG Music Publishing. Im verbalen Schlagabtausch zwischen der Content Allianz und Digitale Gesellschaft e.V. stieg am Mittag kurzzeitig die Raumtemperatur.
Es gibt genügend offene Fragen zur Zukunft der Kultur- und Unterhaltungsindustrie nach der digitalen Revolution. Antworten sind dagegen rar gesät, sofern sie denn überhaupt jemand hat. Die ideale Voraussetzung also, um sie auf einer Messe wie der C’n’B, der Creativity & Business Convention in Köln zu diskutieren.
Robin Hood des Internets?
Den Anfang machten Christian
Hasselbring (stern.de), Michael Heise (RTL interactive), Fred Casimir (BMG Rights Management), Peter Kerckhoff (Deutsche Telekom) und Verleger Konstantin Neven DuMont, die in der Veranstaltung „Next Generation of Media Entertainment Business“ von ex-MTV-Moderator Steve Blame ausgehorcht wurden. Während Hasselbring, Heise und Kerckhoff keine allzu spannenden Neuerungen ihrer Unternehmen ankündigen konnten, erklärte DuMont seine Pläne für ein neues journalistisches Online-Portal, das eine Mischung aus kostenlosem und bezahltem Inhalt anbieten und sich mit Hilfe von Crowdfunding finanzieren soll. Was Moderator Blame prompt zur polemischen Frage veranlasste: „DuMont, der neue Robin Hood des Internets?“
Am Nachmittag dann das Aufeinandertreffen der Content Allianz in Form des Repräsentanten Dieter Gorny mit Andreas Gebhard, Mitgründer des Vereins Digitale Gesellschaft e.V. Tatsächlich wurde die Diskussion schnell lauter und hitziger und zeigte letztendlich, dass die beiden Vereinigungen nach wie vor ein unterschiedliches Verständnis für die Auslegung von Themen wie Urheberrecht und „Userwünsche“ haben. Sicher wird dieses Gespräch am Beginn einer noch lange geführten Diskussion stehen.
Es gibt genügend offene Fragen zur Zukunft der Kultur- und Unterhaltungsindustrie nach der digitalen Revolution. Antworten sind dagegen rar gesät, sofern sie denn überhaupt jemand hat. Die ideale Voraussetzung also, um sie auf einer Messe wie der C’n’B, der Creativity & Business Convention in Köln zu diskutieren.Robin Hood des Internets?
Den Anfang machten Christian
Hasselbring (stern.de), Michael Heise (RTL interactive), Fred Casimir (BMG Rights Management), Peter Kerckhoff (Deutsche Telekom) und Verleger Konstantin Neven DuMont, die in der Veranstaltung „Next Generation of Media Entertainment Business“ von ex-MTV-Moderator Steve Blame ausgehorcht wurden. Während Hasselbring, Heise und Kerckhoff keine allzu spannenden Neuerungen ihrer Unternehmen ankündigen konnten, erklärte DuMont seine Pläne für ein neues journalistisches Online-Portal, das eine Mischung aus kostenlosem und bezahltem Inhalt anbieten und sich mit Hilfe von Crowdfunding finanzieren soll. Was Moderator Blame prompt zur polemischen Frage veranlasste: „DuMont, der neue Robin Hood des Internets?“ Am Nachmittag dann das Aufeinandertreffen der Content Allianz in Form des Repräsentanten Dieter Gorny mit Andreas Gebhard, Mitgründer des Vereins Digitale Gesellschaft e.V. Tatsächlich wurde die Diskussion schnell lauter und hitziger und zeigte letztendlich, dass die beiden Vereinigungen nach wie vor ein unterschiedliches Verständnis für die Auslegung von Themen wie Urheberrecht und „Userwünsche“ haben. Sicher wird dieses Gespräch am Beginn einer noch lange geführten Diskussion stehen.
Fotos: 2010lab.tv
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Fr, 24.06.2011
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