Ausnahmslos abraven

Danja Atari und Susanne Blech (Tengu Basement)

Danja Atari und Susanne Blech sind zwei der erfolgreichsten Elektro-Künstler, die dem in Herne gegründeten Kollektiv Tengu-Basement zuzurechnen sind. Auf dem Juicy Beats sprachen sie mit Labkultur.tv über ihre musikalische Ästhetik.

Timon Karl, Kopf von Susanne Blech animiert seine Kollegin: „Das musst du auch sagen!“ Danja Atari lächelt und wiederholt seine letzten Worte mit einem nicht zu überhörenden ironischen Unterton.

Eine symptomatische Situation, die die beiden Künstler gut charakterisiert. Timon Karl, als eloquenter und lautstarker Hans Dampf in allen Gassen, der mit seinen deutschsprachigen Texten zu harten Elektrobeats ein ästhetisches Programm entwickelt hat, das von Zurückhaltung nicht viel hält.

Neben ihm Danja Atari, die eigentlich Danja Mahtari heißt. In Berlin geboren, mit neun Jahren nach Dortmund gezogen, und seit dem überwiegend in NRW beheimatet. Bei ihr zählen Stil und Eloquenz, ihre Texte verfasst sie in englischer und französischer Sprache.

Beide sind Teil des in Herne gegründeten, mittlerweile nach Essen verlegten Tengu Basements. Ein Künstler-Kollektiv um Produzent Sebastian Maier, das sich seit 1998 auch Musikern, Designern, Produzenten, DJs und Video Artists zusammensetzt, und das durch Meier direkt mit dem Label Z-Music in Verbindung steht.

Im Video-Interview mit Labkultur auf dem Juicy Beats sprachen Timon und Danja u.a. über Herne, Liveshows und engagierte Songtexte.

 

Mehr zu Susanne Blech // Mehr zu Danja Atari

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Sa, 31.03.2012 0

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05.01.2010

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Mehr als 5 Millionen Einwohner erleben zurzeit, wie ihr postindustrielles Ruhrgebiet im Westen Deutschlands sich zum spannenden europäischen „place to be“ wandelt. Eine werdende Metropole im Selbstfindungsprozess nach der Kulturhauptstadt 2010. Besondere Kennzeichen: Industriekultur als Teil des kollektiven Gedächtnisses – und als inszeniertes Massenereignis.

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