Auf den Spuren des kaputten Knie Gottes

Bustour durch Bochum mit Autor Marc Degens

Ein kleiner Reisebus, ein dutzend Pressevertreter und eine Stadt tief im Westen: Zur Veröffentlichung seines neuen Romans lud Autor Marc Degens zu einer Sightseeing-Tour der besonderen Art durch Bochum.

Es gab nicht wirklich viel zu sehen, dafür umso lustigere Geschichten zu erzählen auf dieser ganz persönlichen Führung durch das Bochum aus Marc Degens neuem Roman Das kaputte Knie Gottes: Ibishotel, Buchhandlung, Café und Ruhr Uni hießen einige der Highlights.

Wenn der Autor das Ganze aber noch mit dem Soundtrack seiner Musikkarriere würzt (von Protestsongs über Industrial mit Backförmchen hin zum Art-Schlager), und schier unendlich viele kleine Anekdoten zu den unmöglichsten Schauplätzen auf Lager hat, dann wird auch eine Stadtrundfahrt durch die grau-verregnete Ruhrstadt zur Prime-Time-Abendunterhaltung.

Automaten- und Bloggerliteratur

Nebenbei erklärte Degens noch, warum er seinen unterhaltsamen Roman über das Kunst- und Kulturmilieu im Ruhrgebiet angesiedelt hat und welche Autoren der Region er bewundert.

Den in Essen geborenen Schriftsteller zog es nach seinem Studium an der Ruhr-Universität zunächst nach Berlin, wo er das Online-Feuilleton satt.org gründete und seine SuKuLTuR-Buchreihe in Süßwarenautomaten vertreibt.

In seinem Verlag veröffentlichte er 2009 auch Strobo des Bloggers Airen, der durch die Kontroverse um Helene Hegemanns Roman Axolotl Roadkill bekannt wurde.

Seine Texte wurden u.a. auch im Feuilleton der FAZ veröffentlicht. Nach einem Umweg über das armenische Jerewan hat es Degens mittlerweile an den Rhein gezogen. Seit kurzem lebt er in Bonn.

In seinem neuen Roman Das kaputte Knie Gottes kehrt er durch seine Charaktere an seine ehemaligen Wirkungsstätten Bochum und Berlin zurück - und lud anschließend die Medienvertreter zum Realitätsabgleich. 2010LAB.tv war dabei.

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Do, 29.09.2011 0

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05.01.2010

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Metropole Ruhr
Mehr als 5 Millionen Einwohner erleben zurzeit, wie ihr postindustrielles Ruhrgebiet im Westen Deutschlands sich zum spannenden europäischen „place to be“ wandelt. Eine werdende Metropole im Selbstfindungsprozess nach der Kulturhauptstadt 2010. Besondere Kennzeichen: Industriekultur als Teil des kollektiven Gedächtnisses – und als inszeniertes Massenereignis.

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