Es wurde ja versucht, in Mülheim Klassik in einen Bahnhof zu bringen. Leider war ich selber bei der "Eichbaum-Oper" nicht dabei, kann also nicht sagen, wie das gelaufen ist.
Generell ist es sicher eine nette Idee, die Musik zu den Menschen zu bringen, wenn die nicht zur Musik kommen.
Aber es blieben Fragen offen:
Wie ist die Akustik?
Wer zahlt den Spaß?
Und: Welches Orchester und welcher Dirigent wären bereit, an solchen Orten aufzutreten? Die teuren Instrumente sind ja auch nicht alle so einfach zu handhaben, gerade wenn es um wechselnde Temperaturen etc. geht...
Wie immer im Leben: Jede Radikalposition ist schwer durchsetzbar.
Daher ist es ganz sicher für unsere Mutter Erde besser, wenn es -statt übeler Massentierhaltung- naturnahe Tierhaltung gibt.
Natürlich kann man jede Tierhaltung als Klimakiller und verwerfliches Gesamttun abqualifizieren.
Aber damit zu planen, dass alle Menschen plötzlich vegan leben, ist doch völlig aus der Welt.
Den Menschen hin und wieder ein Stück Fleisch auf dem Teller zu gönnen, dieses dann aber möglichst naturnah und umweltfreundlich zu "produzieren", ist gegen alle Radikalpositionen durchaus ein echter Beitrag zum Klimaschutz.
Lautes Gerede und Forderung von Maximalpositionen helfen NIEMANDEM. Schon gar nicht der Kreatur oder gar der Umwelt.
Im übrigen ist dieser Text keineswegs ein Promotiontext, der irgendeine Erleichterung für ein Gewissen bringen soll, sondern erlebte Realität, der ich deutlich mehr positive Aspekte abgewinnen kann, als den üblichen Massentierhaltungen.
Dass wir insgesamt unseren Fleischkonsum extrem reduzieren müssten, stelle ich gar nicht in Frage. Aber das werden wir nie und nimmer erreichen, wenn wir den Fleischessern versuchen, maximale Enthaltsamkeit aufzudrücken. Dett wird NIX!
Aber über den Umweg solcher Naturrinder (die natürlich genau so domestizierter Genschrott sind, wie jeder Hund und jede Katze, die sich bei uns so tummelt) kann man vielleicht zumindest etwas für Umwelt und Gesundheit erreichen.
Was ist Euch lieber?
Den Laden muss man sich wohl mal angucken, wenn der Perik sooo begeistert ist.
Mahlzeit!
Wie die Metropole Ruhr gesehen wird und sich selber sieht, ist doch vor allem eine politische Frage.
Wäre bei der letzten Gemeindegebietsreform aus den viiiiielen Kommunen eine einzige entstanden, würde das Ruhrgebiet inzwischen sicher mit den Weltstädten Paris und London auf Augenhöhe spielen. So aber, weil 53 Häuptlinge, 53 Kämmerer, 53 Verwaltungschefs alle auf ihrem Machtpöstchen sitzen, ist es weder im Inneren, noch in der Ansicht von außen so, dass die Metropole Ruhr als Einheit gesehen wird. Mithin ist es auch nur logisch, dass z.B. ein Münchener von oben herab auf uns Ruhris guckt, weil München im Vergleich zu jeder einzelnen Stadt an der Ruhr größer ist und mehr zu bieten hat.
Im Vergleich zur Metropole Ruhr aber, sieht das doch alles ganz anders aus.
Also: Wir sollten immer ganz selbstbewusst kommunizieren, dass die Metropole von allem viel mehr hat!
...führt zu täglichem Fleischkonsum.
Da greifen wohl noch steinzeitliche Mechanismen, von denen sich nur die befreien können, die bereit sind, sich wirklich über das Thema Ernährung zu informieren - und nicht nur Bestätigung für ihren eigenen Lebensmittelkonsum suchen.
Niemandem ginge es schlechter, wenn es einen fleischfreien Tag gäbe!
Aber vielen ginge es besser!
Mahlzeit!






























