Wer spart, der hat.
vor 18 Wochen 22 Stunden
Sparzwang --> Spitzweg
Der Weg ist das Ziel: Sparzwang – Spirzwang – Spitzwang – Spitzweng – Spitzweg. Und schon ist er fertig, unser putziger, genügsamer Künstler.
vor 23 Wochen 4 Tage
Rosen und Orangen
Rosen und Orangen sollte man ebensowenig miteinander vergleichen wie Äpfel und Birnen. Gertrude Steins berühmter Satz begann ja mit (dem Mädchennamen) Rose und meinte zunächst nicht die Blume. In mehreren späteren Versionen (!) begann der Satz dann aber mit "A Rose" und war dann wohl so gemeint, wie Du ihn interpretierst: Dinge sind, was sie sind. Aber nie war eine Rose so rot wie in diesem Satz.
vor 24 Wochen 6 Tage
Nachträge
Nachtrag 1: Hegemon: Du sagst ja "dasteht" und nicht "auftritt", das habe ich gerade erst gesehen. Nachtrag 2: Zum Thema Kleinstaaterei vor 1806 mag so mancher eine ablehnende Meinung haben und das auch begründen können. Übertragen wir diese Kleinstaaterei aber auf Europa 2012ff. (remember: reiche Regionen u.a. wollen ihre Nationalstaaten verlassen, aber in der EU bleiben usw.), dann sei angesichts dieses zu erwartenden, scheinbar antiquierten Flickenteppichs gesagt: Es gibt Thesen, die die Überlegenheit Europas (technische Innovationen, Geistesgeschichte, Aufklärung usw.) eben mit dieser Kleinstaaterei und der Notwendigkeit begründen, auf engstem geographischem Raum auf dicke Hose zu machen und die geileren Musiker, Astronomen, Dichter, Maler und Erfinder in seinem Hof zu präsentieren als nebenan – im Gegensatz zu zentralistischen Großreichen wie etwa dem Osmanischen (heute sagt man: Frankreich), wo der interne Wettbewerb zugunsten der zentralen Hauptstadt verkümmerte. In dieser Hinsicht kann die "etwas größere Halbinsel" Europa, die ja nicht einmal ihre genauen Außengrenzen definieren kann, gar nicht fraktalisiert genug sein, Hauptsache die gemeinsame Folie stimmt. Gar nicht so weit entfernt vom Popdiskurs seit 1982 Zitatpop ff. übrigens, aber nun ja, wollen wir unsere Politiker mal nicht überfordern. Sonst kommt womöglich der SPD-Popbeauftragte und klärt das.
vor 24 Wochen 6 Tage
Mehr Wurschtigkeit!
Aus Deinem empfohlenen Artikel (vielen Dank dafür, den darf man auch mehrmals lesen) lernt man doch, dass eine gewisse Wurschtigkeit nicht schadet und dass der Teppich tragfähig bleibt, auch wenn er an den Rändern ausfranst und in der Mitte dünne Muster bekommt, so what. Ich entwickele gerade eine gehörige Sympathie für dieses Römische Reich und muss doch mehr als schmunzeln, wie ähnlich sich das Ablehnungsvokabular über 200 Jahre ist. – So sehr der Herr Dany sich auch in seinem Sessel spreizt, "mehr Zentralismus" fordert er sicher nicht. (Und Deutschland tritt, entschuldige, auch nicht als Hegemon auf.) Im Gegenteil tritt DCB ja mit der Spinelli Group (klingt wie die Seltene-Pasta-Fraktion der Toskana-Fraktion) für den europäischen Föderalismus ein. Aaaaber als ich ihm nach dem Rheumadeckenverkauf meine Papierversion von "Weg mit dem Nationalstaat" hinhalte, sagt er nur unwirsch, jaja, er sei doch auch für ein föderales Europa (obwohl Bruno Frey ja etwas viel Weitergehendes vorschlägt) und signiert mir ungefragt den Ausschnitt! Ja soll ich das jetzt bei Ebay reinsetzen oder was?
vor 50 Wochen 6 Tage
Never Mind The Jacksons...
... here are The Pollocks! Und Yves Klein. Und Hermann Nitsch. Immer nur Schweinerei, und wer macht das alles sauber? Die arme Putzfrau! Und die wird dann noch verdonnert, wenn sie Fett & Filz auf den Kippenberg wirft.
vor 1 Jahr 36 Wochen
was bisher geschah
Großartige Stimmung, volles U, endlich mal ordentlich Lärm inne Bude! Überfüllte Ausstellung - garantiert ohne morgige bundesweite Feuilleton-Berichterstattung in den relevanten Sonntagszeitungen. Warum eigentlich nicht, verdammt? Diese Ausstellung kickt dermaßen, sogar noch mehr als Proto Anime Cut. Unglaublich inspirierend. Findet man momentan in ganz Deutschland nicht, eine Medienkunst-/Pop-Ausstellung dieser Relevanz. Parallel dazu ein gefülltes U-Treppenhaus voller heulender & brüllender Mangamädchen, die es nicht mehr hoch ins View zu Momoiro Clover Z geschafft haben; noch größer scheint Hatsune Miku zu sein, betrachtet man die tollen Outfits der Mädchen und die knielangen grünen Zöpfe etc. Aber die Aufsicht ist unerbittlich, keiner darf mehr in den angeblich überfüllten 7. Stock, obwohl man oben nach Auskunft von Zeitzeugen noch enough freien Space findet. Es gibt Fragen: Warum schließt eine solche Ausstellung um 21 Uhr, obwohl sich doch das halbe japanische Kulturministerium samt Konsulatsrepräsentant die Ehre gibt? Obwohl Teile des Publikums aus Japan (!) angereist kamen. Obwohl auch Sierau & Stüdemann (beide leider ohne grüne Zopfperücken) tapfer die Dortmund-ist-ja-wohl-Großstadt-Flagge hoch hielten. Aber dann wurden um 20 vor 9 neue Besucher gleich an der Tür abgewiesen mit den Worten: "Die Ausstellung schließt in 20 Minuten und oben kommt Ihr sowieso nicht mehr rein." Jaa, Weltstadt Dortmund! Was müssen diese iPad-geschulten, popverrückten, stilbewussten, sozial totalvernetzten Japaner bloß von unserer Stadt denken? Warum bleibt die Bude da nicht die ganze Nacht offen? Ach so, wegen der Dienstpläne der städtischen Angestellten. Na dann. Bitte morgen noch einmal versuchen, wenn der DJ Naohiro Ukawa zusammen mit Ingo Sänger sein Set live in einen Tokioter Club streamt. Mal schauen, wann die städtische Stechuhr den "Abend" beendet.
vor 1 Jahr 41 Wochen
Themroc

In das Haus mit der offenen Front ist neulich Familie Themroc eingezogen. Merkwürdige Leute. Stehen auf Indoor-Grillen und ernähren sich von Bullenfleisch. Wollte mich mit ihnen unterhalten, verstehe sie aber leider nicht...

vor 1 Jahr 45 Wochen
Gelsenhafen

Hier darf ich den Chronisten korrigieren: Habe neulich an einer Sitzung teilgenommen, in der es um die Erschließung des Hafen Graf Bismarck ging. Ob die Ansiedlung von Gastronomie denn initial hülfe, das Gelände attraktiv zu machen. Da ist, direkt am Emscherradweg und in Sichtweite des ZOOM gelegen, ein Hafenbecken geplant und dahinter gemischtes Wohnen und Arbeiten, vielleicht noch eine Jugendherberge oder ein Hostel. Gar nicht dumm, weil die Raúl-Turnhalle Herne-West oder auch das Amphitheater (z.B. Rock Hard Festival) in direkter Nachbarschaft liegen. Da wird mittelfristig was passieren, das durchaus Charme hat.

vor 1 Jahr 47 Wochen
Unternehmerjournalist

Da wäre mein Patschhändchen aber im Nu ebenfalls oben gewesen. Für mich nach wie vor unverständlich, dass einen die eigenen Wurfgenossen dafür blödböse anheulen. Rudyard Kipling täte sagen: "Äuget genau, Ihr Wölfe!"
Das gilt im Übrigen nicht nur für den Journalisten, sondern auch für den Künstler. Warum sollten Meese und Money Gegensätze sein? Und warum sollte ich meinen "Freiraum 2010" nicht nutzen, um damit das Geld für meine Miete zu verdienen – mit meiner Kunst, versteht sich, nicht mit meinem Getrommel dafür.

vor 2 Jahre 4 Wochen
Hardrock

@Gast: Ja, aber das hat schon der schwitzende Hardrockgitarrist gesagt, als der DJ sein Pult enterte...

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