vor 36 Wochen 6 Tage
was bisher geschah
Großartige Stimmung, volles U, endlich mal ordentlich Lärm inne Bude! Überfüllte Ausstellung - garantiert ohne morgige bundesweite Feuilleton-Berichterstattung in den relevanten Sonntagszeitungen. Warum eigentlich nicht, verdammt? Diese Ausstellung kickt dermaßen, sogar noch mehr als Proto Anime Cut. Unglaublich inspirierend. Findet man momentan in ganz Deutschland nicht, eine Medienkunst-/Pop-Ausstellung dieser Relevanz. Parallel dazu ein gefülltes U-Treppenhaus voller heulender & brüllender Mangamädchen, die es nicht mehr hoch ins View zu Momoiro Clover Z geschafft haben; noch größer scheint Hatsune Miku zu sein, betrachtet man die tollen Outfits der Mädchen und die knielangen grünen Zöpfe etc. Aber die Aufsicht ist unerbittlich, keiner darf mehr in den angeblich überfüllten 7. Stock, obwohl man oben nach Auskunft von Zeitzeugen noch enough freien Space findet. Es gibt Fragen: Warum schließt eine solche Ausstellung um 21 Uhr, obwohl sich doch das halbe japanische Kulturministerium samt Konsulatsrepräsentant die Ehre gibt? Obwohl Teile des Publikums aus Japan (!) angereist kamen. Obwohl auch Sierau & Stüdemann (beide leider ohne grüne Zopfperücken) tapfer die Dortmund-ist-ja-wohl-Großstadt-Flagge hoch hielten. Aber dann wurden um 20 vor 9 neue Besucher gleich an der Tür abgewiesen mit den Worten: "Die Ausstellung schließt in 20 Minuten und oben kommt Ihr sowieso nicht mehr rein." Jaa, Weltstadt Dortmund! Was müssen diese iPad-geschulten, popverrückten, stilbewussten, sozial totalvernetzten Japaner bloß von unserer Stadt denken? Warum bleibt die Bude da nicht die ganze Nacht offen? Ach so, wegen der Dienstpläne der städtischen Angestellten. Na dann. Bitte morgen noch einmal versuchen, wenn der DJ Naohiro Ukawa zusammen mit Ingo Sänger sein Set live in einen Tokioter Club streamt. Mal schauen, wann die städtische Stechuhr den "Abend" beendet.
vor 41 Wochen 6 Tage
Themroc

In das Haus mit der offenen Front ist neulich Familie Themroc eingezogen. Merkwürdige Leute. Stehen auf Indoor-Grillen und ernähren sich von Bullenfleisch. Wollte mich mit ihnen unterhalten, verstehe sie aber leider nicht...

vor 45 Wochen 6 Tage
Gelsenhafen

Hier darf ich den Chronisten korrigieren: Habe neulich an einer Sitzung teilgenommen, in der es um die Erschließung des Hafen Graf Bismarck ging. Ob die Ansiedlung von Gastronomie denn initial hülfe, das Gelände attraktiv zu machen. Da ist, direkt am Emscherradweg und in Sichtweite des ZOOM gelegen, ein Hafenbecken geplant und dahinter gemischtes Wohnen und Arbeiten, vielleicht noch eine Jugendherberge oder ein Hostel. Gar nicht dumm, weil die Raúl-Turnhalle Herne-West oder auch das Amphitheater (z.B. Rock Hard Festival) in direkter Nachbarschaft liegen. Da wird mittelfristig was passieren, das durchaus Charme hat.

vor 47 Wochen 6 Tage
Unternehmerjournalist

Da wäre mein Patschhändchen aber im Nu ebenfalls oben gewesen. Für mich nach wie vor unverständlich, dass einen die eigenen Wurfgenossen dafür blödböse anheulen. Rudyard Kipling täte sagen: "Äuget genau, Ihr Wölfe!"
Das gilt im Übrigen nicht nur für den Journalisten, sondern auch für den Künstler. Warum sollten Meese und Money Gegensätze sein? Und warum sollte ich meinen "Freiraum 2010" nicht nutzen, um damit das Geld für meine Miete zu verdienen – mit meiner Kunst, versteht sich, nicht mit meinem Getrommel dafür.

vor 1 Jahr 5 Wochen
Hardrock

@Gast: Ja, aber das hat schon der schwitzende Hardrockgitarrist gesagt, als der DJ sein Pult enterte...

vor 1 Jahr 5 Wochen
"Mein Kampf"

Hartes Zeug! In den Kommentaren bei Amazone wird das mit "Mein Kampf" verglichen. Jungejunge. Oder vielmehr Mädchenmädchen.

vor 1 Jahr 5 Wochen
SCUM

Und Valerie Solanas? War sie Feministin, nur weil sie schießen konnte?

vor 1 Jahr 6 Wochen
Gentrifizierung durch Gemüse?

Habe übrigens gelesen, dass die Bepflanzung und Pflege von Brachflächen auch Bauspekulanten auf den Plan rufen. Die Gärten machen vernachlässigte Stadtteile nämlich wieder so attraktiv, dass die Flächen paradoxerweise gleich wieder für Neubebauung interessant werden. Hm, also dann doch nur Dachbegrünung?

vor 1 Jahr 6 Wochen
Ich wüsste da einen netten älteren Herrn

Kann nicht einer von Euch mal als Medium fungieren? Wie schön wäre es doch, wenn man William S. Burroughs mit de Kerckhove bekannt machen könnte. Die beiden würden herrlich über Burroughs' altes Thema "language is a virus from outer space" diskutieren. Später käme noch David Bowie dazu und gäbe Tipps für schiefe Zähne. Ach Mensch, alles muss man sich selbst ausdenken.

vor 1 Jahr 6 Wochen
Loggopädie

War falsch eingeloggt. Wie gesagt: Schönes Leben macht so einiges richtig.

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