"Viersen" war in dem Moment eine Metapher für Kleinstädte im Umland. Konkret für dieses Jahr hätte es z.B. auch "Meppen" treffen können - und dann wäre Norman Palm gemeint gewesen. :)
Also, ich hab schon romantischere Bilder gesehen. :) Und das Wirtschaftsunternehmen Beatplantation mit dem künstlerischen Anspruch kann vielleicht auch woanders diskutiert werden. Aber:
Ich schrieb ja, dass Dortmund-Politik gemacht wird. Und das meinte ich durchaus in dem Sinne, dass vor allem diese eine Stadt repräsentiert ist/wird. Weiß gar nicht warum das einen "als Dortmunder freuen" soll. Tanzmusik-künstlerisch bedeutet das auf jeden Fall eine Einschränkung, und umso mehr die Nacht bei JB als "Dortmunder Ding" gesehen wird, umso weniger interessiert es Leute von außerhalb, da überhaupt als einzelne gegen antreten zu wollen. Du wirst keine relevanten Essener, Bochumer, Düsseldorfer und Kölner finden, die sich mit - no offend - tanzmusik-künstlerisch nur im mittleren Durchschnitt agierenden Dortmunder Clubs um die zu vergebenden Plätze balgen. Und viele Gäste gehen halt permanent um 11, 12, 1 Uhr, eben weil nur bedingt mehr (Roman Flügel,...) als sonst in Dortmund üblich zu erleben ist. Das bedeutet nicht dass das Grundkonzept der Vergabe falsch ist, sondern nur die Tendenz, alles durchaus gerne in den eigenen Stadtmauern zu halten. So etwas "passiert" nicht einfach. Was Dich also "freut" beißt sich mit Deiner Beobachtung vom Wirtschaftlichen. Es gibt nicht nur "Mauer um die Stadt" oder "globaler Vollkommerz", sondern viele Grauzonen der (in DO so geschätzten) Sozialdemokratie dazwischen. :D
Danke. Ja, ich mein das schon ernst: "Eine gewisse Verengung des Themenspektrums, ein gutes Maß an Konsolidierung und zumindest der Versuch, auch an „die Kleinen“ zu denken, speziell von Seiten der c/o pop, das waren gelungene Signale." So kann auch vielleicht irgendwann einmal das permanente, irgendwie immer alles umspannende "Überthema" Internet etwas in den Hintergrund treten. Welche Formate? Das ist eine gute Frage. Spontan fällt mir ein, dass spezielle Panels auf der C'n'B eher konkrete Arbeitsergebnisse präsentieren könnten, die in bestimmten Bereichen das Jahr über entwickelt wurden oder so etwas. Frisches und Greifbares, und dann halt teils durchaus mal thematische Schwerpunkte setzen. Niemand will da ja immer alles besuchen. Zwei exklusive, konkret Nutzen bringende Top-Panels bringen mehr. Zum Beispiel. Und etwas mehr "Umfeld", wo danach niedrigschwellig und ungezwungen kontaktet werden kann. Mehr würde ich hier jetzt nicht ausführen wollen. :)
Verständlich ist natürlich, dass da wo "große Namen" - wie geschrieben - auch nur von der digitalen Generation getrieben werden, die "Auftragnehmer", "Dienstleister" und "Seitenfüller" ganz vorsichtig sind und oft eben mucksmäuschenstiller als gebraucht, auch wenn ihre (potentiellen) Brötchengeber mal auf dem Holzweg sind, was ihre Geschäftsmodelle betrifft. Die flexiblen mobile units gehen schnell dahin wo das Geld ist und wenn's schief geht eben woanders hin. das sind aber meist eher die Softwareentwickler, Grafiker et al und nicht die Schreiber, die sich offensichtlich letztlich immer noch eher in einer Art Beantenstatus sehen. Ich meinte dann hinterher zu der anderen Aufzeigenden, der Rest des Panels wäre wohl vom WDR oder (gerne) DuMont... ;) - wobei DuMont vom Ansatz her ja sogar gut und zurecht mehr von freien Schreibern als von fulltime-Angestellten ausgeht.
Erst dachte ich, den Kommentar müsse ein gewisser Thomas Meiser geschrieben haben. Der verkleidet sich auch zu Berichten vom z.B. Haldern Pop schon immer als "Thompson schreibt gerade mal wieder für den Rolling Stone". Tipp: Auf seine Berichte vom Moers Festival in diesem Jahr achten, ggf. danach suchen. Oder natürlich einfach selber machen. Vorschlag: Fear and Loathing in Hohensyburg! ;)
Ich glaube, das habe ich verstanden.






































