Beim Death Feast Open Air gibt es musikalisch keine Kompromisse
Brutal, laut und schnell dröhnt es aus den Lautsprechern. Denn beim Death Feast Open Air in Hünxe stehen die weltweit härtesten Bands auf der Bühne. Veranstalter Mike Heinemann verrät im Podcast, wie es war, im Sturm Bühne, Band und Besucher zu retten, warum das Festival von internationaler Bedeutung ist und wie sich die Region hinsichtlich Metal in den letzten Jahren geändert hat.
Von Brutal Death Metal bis zu Grindcore
Die Idee, ein Festival mit extremer Musik, die von Brutal Death Metal bis zu Grindcore reicht, ist vor rund fünf Jahren entstanden. Zur Auswahl standen unter anderem der Landschaftspark Duisburg Nord oder das Amphitheater in Gelsenkirchen. Letztendlich entschied man sich für das Gelände neben dem Flughafen Schwarze Heide in Hünxe.
2007 fand das Death Feast zum ersten Mal statt, inzwischen hat es eine Besucherzahl von 2.700 erreicht. Dabei kommen nicht nur Fans aus der Region zu dem Event. „Die weiteste Reise hat ein Mädel aus Osaka“, erzählt Veranstalter Mike Heinemann. „Sie war bislang bei jedem Death Feast dabei“.
„Nach dem Festival ist vor dem Festival“
Der Sturm am Freitag sorgte fast für einen Einsturz der Bühne, da waren Schnelligkeit und eine gute Logistik gefragt. Nach Sicherung der Bühne wurden Bands und Fans kurzerhand ins Partyzelt verschoben.
Bereits der Festival-Aufbau ist mit enorm logistischem Aufwand verbunden. Denn auf dem Gelände gibt es normalerweise keinen Strom und kein Wasser. Geplant wird das ganze Jahr über. „Nach dem Festival ist vor dem Festival“, sagt Heinemann, der auch noch sein eigenes Unternehmen „Blast Corpse Promotion“ betreibt.
Förderung durch das Dutch Talent Exchange Program
In der Planung zunächst nicht vorgesehen war die Förderung durch das Dutch Talent Exchange Program (DTEP). Erst ein Anruf des DTEP-Managers machte Mike Heinemann auf die Möglichkeiten der Förderung aufmerksam. Letztendlich unterstütze das DTEP fünf Bands. „Die holländischen Bands sind nicht besser oder schlechter als andere europäische Bands. Aber sie sind meistens gut“, meint Heinemann. Mehr zu den DTEP-Bands, der internationalen Bedeutung des Festivals und weitere Details erläutert Mike Heinemann im Podcast.
Fotos: René Bogdanski
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Externe Links:
- RP-Online: Metal-Fans lassen es krachen
- RP-Online: Todesfestival auf Schwarzer Heide
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