Eins wird von Sundermeyer-Beitrag zu Sundermeyer-Beitrag immer deutlicher. Olaf hat Heimweh! Seine Texte sind versteckte Hilfeschreibe. Er will zurück in traute Umgebung, doch bitte verbunden mit einer gut bezahlten Festanstellung in einer dem Qualitätsjournalismus verpflichteten Redaktion, sowie einer mitfreien Bleibe. Wie sonst ist es zu erklären, dass seine sinnvollen Pläne stets externe Autoren anlocken sollen, anstatt die Situation der ortsansässisigen Schreiberzunft zu verbessern. Kleiner Tipp unter Kollegen: Wenn du es auf einen Autorenstipendium abgesehen hast, versuch es mal in Otterndorf...Da sollen die Chancen besser stehen
Blatt: Du hast an dem Projekt „I can´t relax in Deutschland“ mitgewirkt, aus dem eine auf dem Label „Unterm Durchschnitt“ veröffentlichte Musik- und Text-Kompilation hervorgegangen ist. Aktuell sucht Stefan Raab, von Millionen TV-Zuschauern begleitet, „unseren“ Star für Oslo. Ein Zeichen dafür, dass Pop(musik) und das Kollektiv Nation sich näher als je zuvor stehen?
Büsser: Nicht nur das. Es gibt wahnsinnig viele Beispiele. Vor einem halben Jahr hat Nena einen Pro-Deutschland Song veröffentlicht, der eindeutig dieses Land als das tollste aller Länder erklärt. Ich glaube, das ist zu einem Selbstläufer geworden, der überhaupt nicht mehr kritisch hinterfragt wird. Bei jeder Fußball-WM und EM schaukelt es sich von neuem hoch. Das finde ich sehr bedenklich, denn Pop-Kultur oder Pop-Musik war lange Zeit kritisch und hat sich nicht so Sachen wie Nation angedient. Es scheint, als sei Nation wieder cool geworden.
Das Teaserfoto "taucht" auch prima für ein Bilderrätsel :)
Ich hab gehört, dass bei euch auf dem Tippelsberg ein Massenauflauf gewesen sein soll. Auf dem respektablerweise extra für die Nachtschachtzeichen bis kurz vor 1 Uhr geöffneten Bismarkturm ging es hingegen entspannt zu. Um Mitternacht herum waren es im Durchschnitt ein halbes Dutzend Nachtschwärmer. Drei Ballons waren richtig gut zu sehen, bei anderen Objekten war man sich nicht immer so sicher...
In Rheinberg hat die Schutzgemeinschaft Bergbaubetroffener am Annaberg unter dem Titel "Schandzeichen" einen schwarzen Ballon aufsteigen lassen.
I. Folgender Spiegel-Link hat mich darauf gebracht, meine Adresse bei Facebook löschen zu wollen: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,693509-7,00.html
Warum hat sich die Kulturhauptstadt nicht bei so einem farbenfrohen Zeichen gegen Homophobie beteiligt?
Weil der Horizont von RUHR.2010 bei gelben Schachtzeichen endet...
Das leblose Foto von Klein Reinelt ist ein exemplarisches Beispiel dafür, wie wenig ästhetisches Bewusstsein viele (Klein-)Künstler (bzw. ihre Agenturen/Labels) hinsichtlich ihres äußeres Erscheinungsbilds haben. Als Redaktionsassistent stoße ich Monat für Monat über Hunderte solche optisch grausamer Künstlerportraits. Noch viel schlimmer allerdings ist die Tatsache, dass viele Veranstalter die Redaktionen gar nicht mit Fotomaterial bemustern. Oder aber es ist von der Auflösung her von so minderer Qualität, dass es nicht printfähig ist. Insbesondere städtische Pressestellen fehlt es am nötigen Bewusstsein oder schlicht an der Fachkompetenz, eine anständige Pressearbeit zu machen. Der ein oder andere potenzielle Besucher wird sicher auch aus diesem Grund ab und an zu Hause bleiben, bzw. eine Zeitung/Zeitschrift verzichtet vorab auf eine Ankündigung.
Denke, er meinte primär den Link zum Dennemann-Beitrag, wo sich die Kommentare von Sven und mir finden. Der Link war zunächst nicht gesetzt, ist er aber mittlerweile.
Zunächst mal bin ich für jeden guten Buchtipp dankbar. Nur bitte den von mir getätigten Kommentar unter Dennemanns Beitrag nicht missinterpretieren. Ich habe nun wahrlich nichts gefordert, sondern lediglich laut gedacht. Zudem gehe ich doch mal schwer davon aus, dass der spontan konzipierte Vergleich zwischen Kraftfahrzeug- und Krankenversicherung im Detail hinkt wie Kapitän Ahab. Dennoch kein Grund, gleich die Piratenpartei zu wählen. Außerhalb von Wohnsitz, Arbeitsplatz, sowie Bus & Bahn weise ich jeglichen Herrschaftsanspruch über Dritte in dieser Angelegenheit weit von mir. Aber apropos Sprache & Rhetorik: Ein Schmunzeln über den herbeigeblätterten Stasi-Reflex mag ich mir nicht verkneifen, ohne letztlich zu wissen, wessen Stimme da nun überhaupt spricht: Die von Herholz, Zeh oder Holl?





































