2 years 38 weeks ago
Ergänzung

Ort: Druckluft/Oberhausen

2 years 39 weeks ago
Werter Gast,

danke für den Link auf diesem Wege. Ich wollte ihn nicht in den Brief einpflegen, da der Text nicht von mir stammt.

Die Argumentation von Herrn Kratzsch im besagten WAZ-Artikel lädt wahrlich zum Einspruch ein. Sonst müssten z.B. um den Hinterausgang des Hauptbahnhofs und die Fläche des Kortumparks an der Wittener Straße ebenfalls Zäune gezogen werden...

Mal ganz davon abgesehen, dass es nur zur einer Wanderung, nicht zu einer Beseitung der Drogenproblematik kommen würde.

TIERE ESSEN
2 years 39 weeks ago
Zwischenfazit nach 150 Seiten

Nach der thematischen Einführung im bekannten Foerschen Erzählstil rauscht das "Lesevergnügen" im philo-lexikalen Kapitel "Worte/Bedeutung" mal sowas von rapide in den Keller.

Nach "W" wie Wohlfühlessen wechselt Foer dann aber von einer Seite auf die nächste in den "Direct Action"-Modus. Hier findet sich der m.E. (bis zur S. 150 und exklusive der "NYT-Reaktion") aussagekräftigste Satz, wenn "Der Fleischproduzent" vor dem Hintergrund kalkulierter Sterberaten während der Mästung trocken sagt: "Ein bisschen Schwund ist immer".

Nachvollziehbar, dass gleiche Person so sehr gegen Videoaufnahmen von seinerlei Industriestätten wettert, denn solange - ganz ohne kausalen Zusammenhang - niemand von den Flutopfern in Pakistan über Bilder etwas mitbekommt, kommt auch kaum einer auf die Idee zu spenden. Eben weil das Bewusstsein hinsichtlich einer etwaigen Reaktion nicht angeregt wird. Ähnlich verhält es sich in der Massentierhaltung.

Dann ist da noch "Der letzte Geflügelfarmer", der zwar auf der einen Seite etwas überheroisch wegkommt, auf der anderen Seite aber mal schön die Bio-Lüge (von z.B. "glücklichen Hühnern") zur Sprache bringt, wenn er darauf hinweist, dass ein KFC-Masthühnchen im Schnitt 39 Tage "lebt", ein Biohuhn hingegen 42...

2 years 40 weeks ago
Auswahl

Man muss wirklich leider mit der Lupe unterwegs sein.

Das Zodiac samt Pizzaria auf der Witteringstraße ist eine Klasse für sich. Dann gibt es noch das vom Preis/Leistungs-Verhältnis abfallende Delicious auf der Holsterhauser. Ansonsten zur Not das Buffet im Unperfekthaus ansteuern oder den Falafel-Imbiss in dessen Nähe. Wenn der Magen ganz doll knurrt, darf es auch mal die Schnellimbiss-Nudelbox im HBF sein.

2 years 40 weeks ago
Werter DH,

die Karikatur, wie du sie nennst, endet doch nicht am Schrebergartenzaun des braven Steuerzahlers, sondern schließt eine Veranstaltung, wie genannte c/o pop und ihre Protagonisten mit ein.

Vergleicht man die Sätze der CEOs mit den Aktionen der Besetzer, dann scheinen beide zunächst gar nicht so weit voneinander entfernt zu sein. Aber während die einen ihre Worte gefahrenlos in die Kamera sprechen, müssen die anderen sich für ihre Taten von der Polizei abfotografieren lassen und womöglich demnächst vor Gericht verantworten. Ist das nicht grotesk?

Partei für oder gegen die "Big-Player" zu ergreifen, ist jedenfalls nicht Gegenstand des Textes. Er will von nichts ablenken, sondern ist ausschließlich ein Versuch, unter dem Einfluss der jüngsten Geschehnisse die Tragik der gegenwertigen Situation zu kommentieren.

Um die genannten Unternehmer mache ich mir keine Sorgen. Die kommen wahrscheinlich allein zurecht. Hingegen können die Aktivisten in Essen, Dortmund und anderswo eine Portion Solidarität sicher gut gebrauchen.

2 years 42 weeks ago
Aus dem Schatten ans Licht

Wie es der Zufall so will, hab ich gestern mit Joschua B. einen weiteren jungen Dortmunder Street Art-Künstler interviewt. Er erkennt in der Stadt ebenfalls ein Erwachen aus dem Dornröschenschlaf, wünscht sich aber mehr öffentliche Werk-/Arbeitsräume, um nicht ständig mit Kleber und Farbe im eigenen Wohnzimmer hantieren zu müssen.
Das komplette Interview gibt es nächste Woche hier im LAB zu lesen.

2 years 43 weeks ago
...

Es ist nicht mein Anliegen, die Besucher des Festivals pauschal als homophobe oder unpolitische Masse abzustempeln. Ich verurteile allerdings die Veranstaltungspolitik von U-Concert, der sich als Organisator aus kommerziellen Gründen gegen eine Distanzierung von derlei "Künstlern" ausspricht. Da hilft letztlich nur der konsequente Boykott der Konzerte und Festivals, um ihnen ihren finanziellen Reiz zu nehmen.

2 years 43 weeks ago
Hi Ben,

klick mal den folgenden Link. Dann siehst du den RRS vielleicht mit etwas kritischeren Augen...

http://www.2010lab.tv/blog/homophobe-musiker-bei-reggae-festivals-im-ruh...

2 years 43 weeks ago
Namedropping

Ob Herr Hesse vielleicht Freigetränke nach Hause geliefert bekommt, weil er hier die ganzen Getränkefirmen so nett auflistet? Prost ;)
Naja, der geschmacksbewusste Loveparader möchte natürlich auch im Vorfeld wissen, welche Plörre es zu trinken gibt.

2 years 43 weeks ago
@ Sven

Ich hatte deinen Hinweis auf das t.a.i.b. im Kontext des Begriffs "Freiraum" verortet. Dieser Begriff lässt sich selbstredend mit variablen Inhalten füllen. Dennoch bleibe ich dabei, dass auch eine Vermittlerrolle in Sachen t.a.i.b. eine andere ist, als sie es in Sachen Freiraum2010 wäre.

Ich sagte bereits mehrfach, dass ich das Projekt t.a.i.b. begrüße. Sonst hätte ich auch nicht zwei Beiträge im LAB dazu verfasst.

Aber es gibt genug freie/leerstehende Räume in Bochum, die nicht als Freiräume zur Verfügung gestellt werden. In diesem Sinne bedurte es keines Zeltes.

Das taib ist aus meiner Sicht ein feines Marketing-Projekt für Stadt und Grundbesitzer, aber kein "Freiraum", wie ich ihn persönlich definiere.

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