Friedlich gegen Rechts
Es ging am vergangenen Samstag hoch her in Dortmund: Rechte hier, Linke dort, Demos und Gegendemos. Es hieß, Flagge gegen die inzwischen mehr als nur unterschwellig präsente Fraktion von Rechtsradikalen zu zeigen. Allein: Immer wieder kam es zu Zwischenfällen, immer wieder zu Gewalt – von welcher Seite auch immer.
Dass man jedoch Protest gegen Nazis und deren Sympathisanten auch friedlich organisieren kann, zeigte die „Bratpfannen-Demo“ der Dortmunder Taxi-Legende Thomas Müller, vielen besser bekannt als Taxi Tom. Die Idee: Eine friedliche Demo von Dortmunder Bürgern gegen Rechts. Mit Bratpfannen und Kochlöffeln galt es, die Nazis symbolisch aus der Stadt zu dengeln.

Dem Ruf der Dortmunder Ex-Taxifahrers und Autors folgten am Samstag einige hundert Menschen. Mit Bratpfannen und allem, was ordentlich Radau macht – von Butterbrotdosen über Kochtöpfe bis hin zu Trillerpfeifen – machte sich der Zug vom Westpark auf in Richtung Vinckeplatz im Kreuzviertel.
Begleitet wurde die Demo von etlichen Polizisten, die mehr zum Schutz vor rechten Übergriffen als zur etwaigen Gewalteindämmung der Demonstranten dabei waren. Den Konvoi, den das inzwischen legendäre Taxi-Tuc-Tuc von Thomas Müller anführte, schlossen sich unterwegs spontan etliche Schaulustige und Passanten an.
Das Schöne an dieser Demo: Sie war lustig. Sie war bunt. Sie war friedlich. Ein Zeichen von Dortmunder Bürgern gegen Nazis und Gewalt. So muss eine Demo aussehen, das trifft wohl den Grundgedanken.
Taxi Tom brachte es danach auf den Punkt: „Es freut mich, dass wir so viele Menschen dazu gebracht haben, friedlich gegen die Nazis öffentlich zu demonstrieren. Es war ein Zeichen der Bürgerinnen und Bürger Dortmunds, dass wir die Nazis in dieser Stadt einfach nicht haben wollen.“

Gleich zwei schöne Gesten gab es direkt im Anschluss der Demo: Die meisten der Demonstranten spendeten einen Beitrag an Veranstalter Thomas Müller, der die Demo aus eigener Tasche vorfinanziert hatte; und von der Einsatzleitung der Polizei gab es ein großes Lob – hörbar für alle Beteiligten über Lautsprecher – für die gute Organisation des Veranstalters und das vorbildliche Verhalten der Demonstranten während des Zuges.
Es geht also auch friedlich…
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Mit Bratpfannen gegen Rechte
Dass man jedoch Protest gegen Nazis und deren Sympathisanten auch friedlich organisieren kann, zeigte die „Bratpfannen-Demo“ der Dortmunder Taxi-Legende Thomas Müller, vielen besser bekannt als Taxi Tom. Die Idee: Eine friedliche Demo von Dortmunder Bürgern gegen Rechts. Mit Bratpfannen und Kochlöffeln galt es, die Nazis symbolisch aus der Stadt zu dengeln.
Dem Ruf der Dortmunder Ex-Taxifahrers und Autors folgten am Samstag einige hundert Menschen. Mit Bratpfannen und allem, was ordentlich Radau macht – von Butterbrotdosen über Kochtöpfe bis hin zu Trillerpfeifen – machte sich der Zug vom Westpark auf in Richtung Vinckeplatz im Kreuzviertel.
Begleitet wurde die Demo von etlichen Polizisten, die mehr zum Schutz vor rechten Übergriffen als zur etwaigen Gewalteindämmung der Demonstranten dabei waren. Den Konvoi, den das inzwischen legendäre Taxi-Tuc-Tuc von Thomas Müller anführte, schlossen sich unterwegs spontan etliche Schaulustige und Passanten an.
Keine Ausschreitungen, keine Gewalt
Das Schöne an dieser Demo: Sie war lustig. Sie war bunt. Sie war friedlich. Ein Zeichen von Dortmunder Bürgern gegen Nazis und Gewalt. So muss eine Demo aussehen, das trifft wohl den Grundgedanken.
Taxi Tom brachte es danach auf den Punkt: „Es freut mich, dass wir so viele Menschen dazu gebracht haben, friedlich gegen die Nazis öffentlich zu demonstrieren. Es war ein Zeichen der Bürgerinnen und Bürger Dortmunds, dass wir die Nazis in dieser Stadt einfach nicht haben wollen.“
Gleich zwei schöne Gesten gab es direkt im Anschluss der Demo: Die meisten der Demonstranten spendeten einen Beitrag an Veranstalter Thomas Müller, der die Demo aus eigener Tasche vorfinanziert hatte; und von der Einsatzleitung der Polizei gab es ein großes Lob – hörbar für alle Beteiligten über Lautsprecher – für die gute Organisation des Veranstalters und das vorbildliche Verhalten der Demonstranten während des Zuges.
Es geht also auch friedlich…
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Mon, 06.09.2010
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