KOMM IN DIE GÄNGE - Hamburg trifft Dortmund zum Thema Recht auf Stadt für Künstler

Am 14. Juli um 19 Uhr ist im Künstlerhaus Sunderweg die Hambuger Gängeviertel-Initative zu Gast.

Unter dem Motto "KOMM IN DIE GÄNGE" besetzten 2009 Künstler/innen in Hamburg einen leerstehenden Gebäudekomplex. Sie machten damit nicht nur auf ihre prekäre Arbeits- und Raumsituation aufmerksam, sondern mischten sich auch handgreiflich in die Auseinandersetzung um die Gestaltung und Vermarktung der Stadt Hamburg ein. "KOMM IN DIE GÄNGE" ist Teil einer städtischen Bewegung in Hamburg und markiert einen Ankerpunkt in den Kämpfen gegen ökonomische Aufwertung bei gleichzeitiger Verdrängung (gentrification) sowie für ein Recht auf Stadt.

Das Recht auf Stadt bedeutet die zentrale Mitbestimmung und Raumaneignung der Bewohner/innen im Stadtteil und bedeutet vor allem den Stadtraum (lokal) zu gebrauchen, anstatt mit ihm (global) Handel zu treiben. Die Veranstaltung soll einen Einblick in die Hamburger Situation (Motivation, Werdegang, Konflikte) geben und über den aktuellen Stand der Verhandlungen informieren.

„Zeche prellen – Recht auf Stadt“

Unter dem Titel „Zeche prellen – Recht auf Stadt“ möchte die Veranstaltung eine Verbindung zur Situation im Ruhrgebiet und zur Kulturhauptstadt Ruhr.2010 herstellen. Auch wenn astronomische Mietpreise und Verdrängungsprozesse im Ruhrgebiet bisher keine große Rolle spielen, ist ausreichend großer und bezahlbarer Raum für selbstorganisierte Kultur prekärer Über/lebenskünstler/innen begrenzt. Das die Städte Eigeninitiativen eher ordnungspolitisch – statt fördernd – begegnen, erscheint umso zynischer, denn Raum ist da: LAND FOR FREE. Vor diesem Hintergrund scheint es lohnenswert, den Diskurs für ein Recht auf Stadt im Ruhrpott anzustoßen und über die Optionen künstlerischer Interventionen zu diskutieren.

veranstaltet von INURA Ruhr // AG Kritische Kulturhauptstadt // KffB

Bild: landforfree.blogsport.de

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Sun, 11.07.2010 0

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19.03.2010

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Metropole Ruhr
These days, more than 5 million inhabitants do experience the transformation of their post- industrial Ruhr area in the western part of Germany to an exciting European „place to be“, a budding metropolis in a post-Capital of Culture 2010 identification process with its industrial culture as part of a collective memory being a characteristic feature – and an orchestrated mass event.

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