
Zwischennutzung am Ostwall - UZDO im ehemaligen MO
- Serie: Ökonomie
Durch den Umzug des MO in den U-Turm wird das Gebäude am Ostwall zeitnah leer stehen. UZDO plant, eine Veranstaltung im ehemaligen MO Gebäude auszurichten. Recht auf Stadt (ohne Geld), Leerstandsnutzung und insbesondere mögliche Fomen der Selbstverwaltung sind Thema am 4. Dezember 2010.
Die Veranstaltung richtet sich an Kultur und Stadtentwicklung interessierte Dortmunder, es sind auch die politischen Vertreter angesprochen, die die Initiative für ein unabhängiges Zentrum der Freien Szene kennenlernen möchten und sich informieren wollen, welche Formen andere Zentren und Initiativen im Bereich der Selbstverwaltung aufgebaut haben. Danach wird es Musik und Lesungen geben.
Diese kulturelle Zwischennutzung ist beispielhaft für die Möglichkeiten, die der Leerstand in der Stadt bietet. Leere Räume zwischenzunutzen, muss Modell für kreative Stadtentwicklung werden! Denn Netzwerktreffpunkte und Möglichkeitsräume sind für die Attraktivität der Stadt für Kreative unerlässlich.
Wie weit die Stadt Dortmund sich darauf einlässt und wirklich diese Veranstaltung genehmigt und sponsert bzw. keine Miete nimmt, wird sich zeigen. Denn noch plant UZDO mit einem Ausweichort, der, wenn die Stadt nicht zu Potte kommt, für die Veranstaltung genutzt werden kann. Ob sich die kreative Masse jedoch wegen schleierhaften Ausreden von städtischen Leerstandsobjekten fern halten lässt, bleibt abzuwarten.
Dem MO, dass unter der Leitung von Leonie Reygers als Gegenkonzept zur konventionellen, bürgerlichen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt wurde, täte es gut, diese Nutzungsart weiterzubeherbergen und die Kunst und Kultur der heutigen Gegenwart wieder in den stadtgesellschaftlichen Blickpunkt zu rücken.
Das Museum am Ostwall war damals ein Treffpunkt für junge Kreative. Junge internationale und unbekannte KünstlerInnen stellten aus. Neue Kunstbewegungen wurden dort gezeigt und diskutiert. Das Museum am Ostwall wurde zu einem Ort, an dem Neues entstand. Diese Chance bietet sich nun am selben Ort erneut.
Hier soll als Auftakt am 4. Dezember Raum für unkommerzielle Experimente fernab der ökonomischen Verwertungslogik in der Stadt Dortmund geboten werden.
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Forderung nach Zwischennutzung von leeren Räumen
Die Veranstaltung richtet sich an Kultur und Stadtentwicklung interessierte Dortmunder, es sind auch die politischen Vertreter angesprochen, die die Initiative für ein unabhängiges Zentrum der Freien Szene kennenlernen möchten und sich informieren wollen, welche Formen andere Zentren und Initiativen im Bereich der Selbstverwaltung aufgebaut haben. Danach wird es Musik und Lesungen geben.
Diese kulturelle Zwischennutzung ist beispielhaft für die Möglichkeiten, die der Leerstand in der Stadt bietet. Leere Räume zwischenzunutzen, muss Modell für kreative Stadtentwicklung werden! Denn Netzwerktreffpunkte und Möglichkeitsräume sind für die Attraktivität der Stadt für Kreative unerlässlich.
Gegenwartskunst in Dortmund soll in den Blickpunkt rücken
Wie weit die Stadt Dortmund sich darauf einlässt und wirklich diese Veranstaltung genehmigt und sponsert bzw. keine Miete nimmt, wird sich zeigen. Denn noch plant UZDO mit einem Ausweichort, der, wenn die Stadt nicht zu Potte kommt, für die Veranstaltung genutzt werden kann. Ob sich die kreative Masse jedoch wegen schleierhaften Ausreden von städtischen Leerstandsobjekten fern halten lässt, bleibt abzuwarten.
Dem MO, dass unter der Leitung von Leonie Reygers als Gegenkonzept zur konventionellen, bürgerlichen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt wurde, täte es gut, diese Nutzungsart weiterzubeherbergen und die Kunst und Kultur der heutigen Gegenwart wieder in den stadtgesellschaftlichen Blickpunkt zu rücken.
Auftaktveranstaltung mit unkommerziellen Experimenten
Das Museum am Ostwall war damals ein Treffpunkt für junge Kreative. Junge internationale und unbekannte KünstlerInnen stellten aus. Neue Kunstbewegungen wurden dort gezeigt und diskutiert. Das Museum am Ostwall wurde zu einem Ort, an dem Neues entstand. Diese Chance bietet sich nun am selben Ort erneut.
Hier soll als Auftakt am 4. Dezember Raum für unkommerzielle Experimente fernab der ökonomischen Verwertungslogik in der Stadt Dortmund geboten werden.
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Fr, 12.11.2010
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Mehr als 5 Millionen Einwohner erleben zurzeit, wie ihr postindustrielles Ruhrgebiet im Westen Deutschlands sich zum spannenden europäischen „place to be“ wandelt. Eine werdende Metropole im Selbstfindungsprozess nach der Kulturhauptstadt 2010. Besondere Kennzeichen: Industriekultur als Teil des kollektiven Gedächtnisses – und als inszeniertes Massenereignis.
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