Zeltfestival Ruhr 2010 - „Die Hälfte steht“



Zeltfestival Ruhr 2009 - Foto: Zeltfestival RuhrIn luftige Höhen, die oberen Etagen des Sparkassengebäudes am Dr.-Ruer-Platz, über den Köpfen der Bochumer City, luden die Organisatoren des Zeltfestivals Ruhr und ihre Kooperationspartner von Stadt und Sparkasse die Journalistenmeute, um den ersten Stand der Vorbereitungen des ZfR 2010 zu berichten. Bei Schnittchen und Käffchen gab es dann auch einige interessante Neuigkeiten.

Silbermond beim Zeltfestival Ruhr 2009 - Foto: Zeltfestival RuhrDas Programm etwa wird dieses Jahr noch eins draufsetzen: „Ich glaube, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass wir dieses Jahr das bisher beste Programm beim Zeltfestival Ruhr haben werden“, meinte Björn Gralla, der für das Booking verantwortlich ist. Und er hat in der Tat ganze Arbeit geleistet. Nach der Eröffnung mit Jan Delay geht es im Programm weiter mit an Namedropping grenzender Highlight-Dichte: Jamie Cullum, Element of Crime, Ich & Ich, Hagen Rether, Dieter Hildebrandt, Frank Goosen – alle werden dabei sein. „Die Hälfte steht“, versicherten die Macher, man darf also gespannt sein, was sonst noch aufgefahren wird. Besonders stolz ist man auch auf die fürs ZfR initiierte Kooperation der Bochumer Symphoniker mit dem iranischen Setar-Virtuosen Keyvan Saket. Momentan befindet sie sich gerade im Stadium des regen Partiturenaustausches, am Ende soll dabei eine musikalische Symbiose von Orient und Okzident entstehen.
Ansonsten gibt es wieder hochklassige Gastronomie, den „Markt der Möglichkeiten“ und Kooperationen mit der BoGeStra.

Zeltfestival Ruhr 2009 - Foto: Zeltfestival RuhrAm Rande der Pressekonferenz bekam ich Gelegenheit, Mitorganisator Heri Reipöler (Radar) noch zwei kurze Fragen zur Kulturhauptstadt zu stellen.

Was bedeutet die Kulturhauptstadt für Eure Arbeit?

Heri Reipöler: „Ruhr 2010 war für uns die Initialzündung, das Zeltfestival Ruhr 2008 aus der Taufe zu heben. Wir haben den Ehrgeiz gehabt, das 2008 sehr kurzfristig umzusetzen und 2010 alles perfekt stehen zu haben, um dann die Nachhaltigkeit zu haben und es möglichst langfristig in der Kulturlandschaft des Ruhrgebiets zu verankern.“

Glaubst Du, dass die Kulturhauptstadt auch für die Region einen nachhaltigen Effekt bringt?

Heri Reipöler: „Das ist eine spannende Frage. Ich würde mir sehr wünschen, dass die einzelnen Projekte Nachhaltigkeit beinhalten und dass wir davon alle profitieren werden, weil ich glaube, dass wir eine Menge zu zeigen haben und viele Sachen, die es sich lohnt anzuschauen.“

Fotos: Zeltfestival Ruhr
 


Do, 11.02.2010 2

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Kommentare

Adoro, Basta, Bület Ceylan,

Adoro, Basta, Bület Ceylan, Element of Crime, Frank Goosen, H-Blockx, Hagen Rether, Hennes Bender, Ich + Ich, Jamie Cullum, Jan Delay, Simple Minds, Stoppok und und und. Es gibt auch eine schöne Internetseite mit allen Informationen: www.zeltfestival-ruhr.de
Das praktische ist, dass man nur für die gewünschte Veranstaltung eine Karte kaufen brauch und trotzdem für 2 € aufs Gelände kommt. Letztes Jahr habe ich entdeckt, dass es auch einen riesen großen Kunsthandwerker Markt gibt und eine leckere Gastronomie. Unter freiem Himmel ein kühles Bier trinken hat Flair. Ich bin dieses Jahr auf jeden fall wieder dabei!

Festival-Saison

Ich freue mich schon. Mit dem Zeltfestival kann die Saison doch perfekt ausklingen :-) Wann startet eigentlich das erste Open-Air-Festival dieses Jahr?

Über den Autor

19.01.2010

Stadt

Metropole Ruhr
Mehr als 5 Millionen Einwohner erleben zurzeit, wie ihr postindustrielles Ruhrgebiet im Westen Deutschlands sich zum spannenden europäischen „place to be“ wandelt. Eine werdende Metropole im Selbstfindungsprozess nach der Kulturhauptstadt 2010. Besondere Kennzeichen: Industriekultur als Teil des kollektiven Gedächtnisses – und als inszeniertes Massenereignis.

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