WIENER KAFFEEHAUSKULTUR IM RUHRGEBIET

Man kann Mischkonzepte in der Gastronomie fahren; tagsüber Cafe, abends Lounge oder Kneipe. Kann man. Muss man aber nicht. Zumindest nicht, wenn man sich wie Alexandra Perchner der Kaffeekultur verschrieben hat.

Mitten im Dortmunder Kreuzviertel hat sich die Gastronomin mit dem Cafe Asemann einen Traum erfüllt: Nämlich für Menschen eine Stätte des Kaffegenusses zu schaffen, wie sie heuer selten geworden sind und meist nur noch in den Gassen von Wien angetroffen werden.


„Ich hätt gern einen Kaffee.“ Klar. Aber was für einen? Gleich sieben Sorten Kaffee, fünf Sorten Espresso und einen Cafe Creme führt das Cafe Asemann auf der Angebotstafel. In Zusammenarbeit mit der Sauerländischen Kafferösterei Langen hat Alexandra Perchner für so ziemlich jeden Geschmack eine Bohne im Regal – und zwar allesamt fair gehandelt. Industriell geröstete Bohnen? Niemals. Kuchen und Kekse, die nicht aus dem eigenen Backofen kommen? Undenkbar. Es geht um Genuss rund um Kaffee und um die Kleinigkeiten, die es dafür braucht.
„Im Zweifelsfall stelle ich je nach Tagestemperatur und Luftfeuchtigkeit die Maschine auch drei Mal am Tag neu ein, wenn ich glaube, dass es nötig ist“, erklärt die Cafebesitzerin. „Wichtig ist mir auch die umfangreiche Beratung meiner Gäste. Viele kommen zu uns und tauchen zum ersten Mal in die Welt des Kaffees so richtig ein. Da gilt es, einige Fragen beantworten zu können.“

Auf eine umfangreiche Frühstückskarte und Kleinigkeiten wie Bagels müssen die Gäste nicht verzichten, wenngleich die Speisekarte ganz bewusst eher klein gehalten wurde und auf ein riesiges Angebot verzichtet. Dafür trüben weder der Geruch von Fritiertem und Gesottenem den feinen Kaffe- und Kuchenduft, der sich wie eine Decke um das Cafe zu legen scheint.




Wer also weitab von Coffe-to-go-Kultur einen Ort sucht, an dem er einen scharf gezogenen Kontrast zum Literweise gebrühte Bürokaffee sucht: Hier findet er ihn. Und keine Bange – niemand muss im Asemann als Gast ein ausgemachter Kaffeekenner sein; aber wer möchte, kann es hier werden.

Cafe Asemann

Kafferösterei Langen

Kaffehauskultur


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So, 19.09.2010 5

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Kommentare

Frühlingsgefühle + Asemann

Die ersten Sonnenstrahlen sind da und worauf warte ich? Das im Cafe Asemann die Außengastronomie bald wieder eröffnett!

Darauf freue ich ( und meine Freundinnen) uns schon ganz dolle ...
Frühstücken oder Kuchen essen und dazu die tollen Kaffeeangebote- relaxen und sich rundum wohlfühlen.
"Asemann "halt... :-)

Cafe Asemann

Am vergangenen Sonntag war ich zum ersten mal mit einer Arbeitskollegin dort.
Gut, das wir einen Tisch reserviert hatten!
Trotz der starken Frequentierung des Cafes war die Atmosphäre "heimelig",
Das Publikum war "Kreuzviertel geprägt" d.h. überdurchschnittlich jung.
Es ist dem tollen Ambiente, dem guten Angebot (Himbeertorte 1a!), dem netten Servie und der lockeren Atmosphäre zu verdanken, dass wir als "ältere Semester" uns trotzdem SAUWOHL gefühlt haben!

Wir werden Reklame machen!! Und wiederkommen.....

Cafe Asemann

Wer in Dortmund wohnt und bisher noch nicht dort war, ist selber schuld!!! :-)

Ich war schon mehrfach da und ich werde immer wieder aufs Neue eingefangen von der einzigartigen Atmosphäre, dem guten Angebot und dem netten Service!

Ich wünsche den Inhabern und den Angestellten ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr 2011!

(Man( n) sieht sich...*g*)

Cafe asemann

Ich kann mich dem vorigen Kommentar einfach nur anschließen....
toll finde ich auch, dass man die wunderbaren Kaffeemischungen oder auch Selbstgebackenes dort direkt kaufen kann. Allein der Duft, der dort weht...himmlisch!

"Asemann" Aus Geheimtipp wird "Kult"

Das "Asemann" ist das Beste, was dem Kreuzviertel seit langer Zeit passiert ist! Wohnzimmeratmosphäre, gutes Lektüre-Angebot, WLAN- Anschlüsse, qualitativ hohes Kaffee- Angebot ( auch zum Mitnehmen !) gutes Frühstück ( Bio), gutes Preis-Leistungsverhältnis, kompetente Betreiber, freundlicher Service,
Stilvolles Ambiente.
Einziger Wermutstropfen: relativ kleine Location.

Aber evt. wäre das "Asemann" dann nicht so "rundum schön" , wenn's größer wäre...

Über den Autor

24.02.2010

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