Das Haus ist stärker - UZDO scheitert am Museum am Ostwall

Vielleicht hatten die nachmittäglichen Debatten die Aktivisten ermüdet, es fanden sich jedenfalls zu Musik und günstigen Getränken am frühen Abend im Foyer des Museums am Ostwall nur etwa 100 Leute ein.

Charmante Impro in moderner Architektur

Durchaus charmant wirkte das Improvisierte dieser an Studentenkongresse oder Asta-Initiativen erinnernden Veranstaltung in dem natürlichen Konservativismus verstrahlenden Museumsbau. Die UZDO-Aktivisten versuchten mit Aufklebern hier und da, indem sie die alten Rauminfos des Museums mit Klebbändern verfremdeten, im Foyer scheppernd eine Band spielen ließen und auch mit einem brennenden Ölfass am Eingang, die Botschaft von Underdog, Anderssein und Obdachlosigkeit zu verbreiten.

Um „Obdachlosigkeit“ von Kreativen war es ja ursprünglich mal gegangen: Nach viel Hin und Her, einer Hausbesetzung und anschließenden Gesprächen mit „denen da Oben“, die keine Räume für Kreative und solche, die es werden wollen, rausrücken, hat die UZDO-Initiative an diesem Wochenende für zwei Tage die Chance bekommen, sich an zentralem Ort in der Stadt zu präsentieren.

Idee gut - Kunst nun ja

Dass die Initiative und ihre kreativen Produkte in dem altehrwüdigen Bau wie Fremdkörper wirkten, wie Kinder, die Alarm machen, weil die Eltern außer Haus sind, lag zum einem an dem Gebäude, aber auch an der den gezeigten Werken.
Ambitonierte, auf „Anders und Dagegen“ gebürstete aber bestenfalls mittelmäßige Kunst, dazu der linksalternative Zitatewortschatz auf Debatten, Plakaten und Flyern. Das wirkte ein wenig hohl, manchmal lächerlich in diesem Ambiente.

Von einigen gelungen, wenn auch anmaßenden Fotografien abgesehen, welche strahlende Menschen beim Autowaschen, Rasenmähen und vor ihren schmucken Häuschen zeigten, bekam man Malerei zu sehen, die noch nicht mal an den leeren Wänden des Museums ihre Schwächen verbergen konnten. Bunt, schrill, ohne Rhythmus, vordergründig oder (nicht verboten, aber doch etwas einfallslos) bloße Stil - Nachahmungen. Thematisch sind die Bilder offenbar häufig über ihre gewollte Botschaft (Konsumkritik, allerlei Politisches) als einen ästhetisch künstlerischen Ansatz entstanden.

„Natürlich sind uns ein paar Relikte der Museumszeit erhalten geblieben. Diese werden sich mit den zahlreichen künstlerischen Werken messen müssen, die vorher keinen Platz in dem Bauwerk gefunden hätten.“, hatten die Aktivisten vor der Veranstaltung geschrieben. Die UZDO-Maler dürfen am Ende froh sein, dass sie größtenteils nicht dem direkten Vergleich mit der Kunst des Hauses ausgesetzt waren.

Raum für Möglichkeiten statt Kunst

Eigentlich spielt die Kunst, wie einige Skeptiker schon bei der Besetzung des Kronengebäudes vermuteten, nur eine Nebenrolle. Es ging und geht um politische Ziele: Freiräume für Unangepasste und solche, die sich so begreifen, in einer Stadt, in der wie überall Kommerz regiert und alle Vermietung und alles Schaffen (auch der Kunst, siehe Debatte um „Kreativwirtschaft“) unter Verwertungskriterien betrachtet wird. Das UZDO ist ein unterstützenswertes, wichtiges Anliegen, das Öffentlichkeit braucht; wenn auch der gestrige Abend zeigte: die Immobilie muss auch zum Anliegen und seinen Vertretern passen. Das ehemalige Museum am Ostwall tut das nicht.

Mit Retro modern oder nie aus der Mode gekommen

Die Debatten um Freiraum, um „Stadt“ als gemeinschaftlicher nicht zuvorderst kommerzieller Raum, dazu das ideologisch linksautzonome Trallala ist keine Erfindung der UZDO-Leute, sondern kopiert die 70er/80er-Jahre seitdem schubweise retro-modernen Ideen Autonomer Zentren von Christiania in Dänemark oder der Köpi Berlin oder Rote Flora in Hamburg bis hin zu Centri Sociali in Italien. Ihr typische Heimat sind Großstädte und dort meist alte Industriegebäude, leerstehende Altbauten und verwinkelte Hinterhöfe - nicht moderne Museumarchitektur in einer nur zahlenmäßigen Metropole wie in Dortmund.

Der Versuch der UZDO-Leute, dem Haus den Charme des improvisiert Abgerockten, politisch Widerständigen zu verleihen, ja ihn dem Gebäude aufzudrängen, diese Atmosphäre einer politisch engagierten Groß-WG mit Vegetarier-Volxsküche Tauschladen und angeschlossener Galerie, ist jedenfalls gescheitert. An der Architektur, vielleicht auch an den eigenen hohen Ansprüchen: nämlich ein Museum zu bespielen. Haus und Aura desselben haben gewonnen, die UZDO Leute, vor allem aber die meisten Kunstwerke blieben bloß Gäste.

Werbeveranstaltung geglückt, am Gebäude gescheitert

Dennoch: es braucht Räume für solche Versuche. Mehr Räume als einen. Um Kunst geht es zwar nur am Rande, und wenn eher als individualistischer Lifestyle („Ich male / Ich schreibe ein Buch“) als um ihrer selbst willen. Wer die gute und richtige Idee des UZDO am künstlerischem Output der Aktivisten misst, wird Zweifel bekommen. Die Absicht, alternative Formen des Arbeitens, der Vernetzung und der Gemeinschaftsbildung zu schaffen, bleibt richtig. Die Existenz eines solchen Ortes durften die UZDO-Leute mit ihrer Aktion durchspielen. Dass sie sich in dem Gebäude und die Stadt Dortmund sich mit ihnen in diesem Gebäude in der Zukunft abfinden werden, ist unwahrscheinlich.

Als Werbe- und Infoveranstaltung war das Wochenende trotzdem ein Gewinn und nun muss die Debatte weiterghen. An den künstlerischen Inhalten müssen die Macher aber in jedem Fall noch arbeiten.
 


Fotos Westheide: Motive: UZDO Malerei / MAO Interieur / eine Band

 

So, 05.12.2010 24

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Kommentare

was ist denn hier los? seid

was ist denn hier los? seid ihr alle vom U verstrahlt?? da gibt's in dorfmund ma ne intiative, die was verändern will - und unter anderem ! kunst im programm hat - und dann wird prompt das klassenbewusstsein bzw. klassistische geschmack ausgepackt und die sache im namen DER KUNST erschlagen. klasse! eure freunde in berlin, seattle, london und bla werden es euch danken.

nee, also echt, mit euch spiel ich nich mehr. komm nase, wir gehen.

ps: artscum ruleZ

uzdo

ja..ich durfte auch auf ein paar stunden dieses highlight geniessen!
ausser, dass man ständig auf lange blättchen angeschnorrt wurde, hatte diese veranstalltung kaum einen höhepunkt.
sogenannte alternative kunst, gepaart mit 2 euro volksküche, natürlich vegan, konnten der location nicht ansatzweise das wasser reichen.
es grenzte eher an nichtsnutzigkeit und jeglicher clichebefriedigung, an die man erinnert wird, wenn man an punk und wegelaagerei denkt.
die "kunst" an sich erinnerte stark an kinder, die papas polaroidkamera aus den frühen 80ern aufm dachboden gefunden haben und sich nun freuen, dass da tatsächlich sofort ein bild rauskommt und nun wahllos drauflos knippsen. sorry..is so!
es kam mir vor, als hätten die "künstler" nicht einmal den stoff der 5. klasse verstanden.
und das hat nichts mit dem eingeständnis mangelndem geldes zu tun, 4 euro SPENDE/EINTRITT. ich bitte euch...das ging doch voll in die tasche des koksdealers!
ach..was soll ich noch alles sagen...ich denke ich habe meine eindrücke klar verständlich gemacht..

Offen gesagt, ich fand die

Offen gesagt, ich fand die Ausstellung auch nicht gut. Ich fand einiges was da hing sogar richtig schlecht. Aber diese Empfindung habe ich auch schon bei Ausstellungen gehabt, die bestens kuratiert, mit mehr oder weniger großen Namen versehen in in voller Funktion befindlichen Museen dieser Welt stattgefunden haben.

making art a threat again!!!

...ihr habt alle recht, - wir auch!

Von der Aktion durchaus angetan

Die Argumentation, man habe es in den 48 Std nicht geschaft dem Gebäude seine jahrelange Nutzung als Museum 'abzuschminken', finde ich zu einfach. Es war ein Pilot- und Leuchtturmprojekt. Um Verantwortlichen und Interessierten zu zeigen das die Energie, Tatendrang und Inhalt vorhanden sind um ein, im Falle des MoA nicht eben kleines, Gebäude zu bespielen und damit auch verantwortungsvoll umzugehen. Das es weder vermessen ist auf ein großes Gebäude zu pochen, noch des es sich nur um 'chaotische linke Steineschmeißer' handelt die nur 'nen mietfreien Raum haben wollen um dort Flugblätter zum Molli-Bau anzufertigen.

Sätze wie: "Zumal - Wiederholung - der Grund für das ganze UZDO Gezänk ja angeblich die Kunst ist, die keinen Raum findet. Nicht um hergestellt und nicht um gezeigt zu werden." lassen für mich durchblicken das da doch etwas maßgeblich missverstanden wurde. Kunst ist nur ein Themenschwerpunkt der UZDO-Iniziative. Kunst wurde gezeigt und im Fall von Musikkonzerten auch gemacht. Das keine Band Lust hat ihr Proberaum für ein Wochenende zu verlagern sollte Verständlich sein, eben so das die Lackierkabine für Künstler als Kurzzeitinstallation nicht sonderlich praktikabel ist.

Bis auf die Pressekonferenz waren alle Redebeiträge an dem Tag Argumente/Tätigkeitsaspekte des UZDO. Der Austausch von Informationen die es eben nicht in die Bildzeitung schaffen. Vorzuwerfen das es nicht in die Räumlichkeiten passt, bzw den Räumlichkeiten nicht angemessen war finde ich etwas vermessen. Wenn überhaupt, dann hätte wohl nur Tine Hitlers Heimwerkertrupp im Zeitraffer einen akustisch angemessenen Konferenzraum mit rundem Tisch dahin zimmern können. So musste man sich für ein Wochenende mit dem begnügen was da war.

Ich für mein Teil war zwar auch etwas skeptisch, vor allem im Bezug auf 'linkes Krawallpotenzial', ob die Aktion tatsächlich inhaltsvoll und 'anständig' durchgeführt werden würde, muss aber gestehen das mich das Ergebnis überrascht hat. Was dort von Freiwilligen aus Überzeugung 'über Nacht' aus dem Boden gestampft wurde und noch dazu mit welchen Inhalten das ganze gefüllt wurde hat den Machern meinen Respekt und meine Unterstützung eingebracht. Um einen Initiator sinngemäß wiederzugeben: Wenns eh geheizt wird und kaum benutzt, wieso dann nicht zur Verfügung stellen?

Diskusion

Mal nen kleinen Tipp.

Wenn Ihr zu der Diskusion ne Reaktion der Initiative UZDO haben wollt fragt doch einfach via e-mail an, das würde vielleicht das ein oder andere Mißverständnis aufklären.
Alles was hier sonst geschrieben steht ist doch lediglich die Meinung einzelner, welche natürlich auch wichtig ist und seine Berechtigung hat, von diesen Meinungen auf den Standpunkt einer Initiative zu schließen erscheint mir nicht besonders sinnvoll. Sich vorher über egal was aufzuregen noch viel weniger.

Liebe Grüße von jemandem der sich durchaus dem Umfeld der UZDO Initiative zuordnen würde und trotzdem nicht für die Initiative spricht.

Reflexion, Baby

Liest man die Reaktionen auf Westheides Kritik, muss man beinah befürchten, uzdo/mao wird zum Mekka der Mimosen: Null Reflexion, null Selbstkritik, immer geht’s nur ums Große Schwammige Ganze (hinter dem man sich prima verstecken kann). Was ist so schwer daran, sich einzugestehen, dass man, zumal in der Kürze der Zeit, noch keinen richtigen Zugang zum räumlichen und programmatischen Kontext „Museum“ gefunden hat; dass das offensichtlich subkulturell geprägte Selbstverständnis (samt seiner gängigen ästhetischen Klischees) im hochkulturell kodierten Museumsambiente noch reichlich unbeholfen, fremd daherkommen muss? Das ist doch das eigentlich Interessante an „Leerräumen“ und ihren spezifischen Eigenschaften – Leerräume, die auch von UZDO immer wieder thematisiert werden, sind in diesem Sinne gar nicht „leer“ – dass sich durch die intellektuelle, künstlerische, tätige Auseinandersetzung mit ihnen das eigene Arbeiten verändert. Wer das mao jedoch nur als herkömmliches Display zu verstehen bereit ist („wir hängen da jetzt mal alle unsere Sachen auf“), hat Chance und Aufgabe dieses Prozesses noch nicht verstanden.

es gibt nur ein kollektiv

Subjektiver Geschmack, ich hoffe Sie haben ihn auch Crex oder sind sie schon ein „UZDO Borg“ und im Kollektiv aufgegangen? Absolut setze ich gar nichts, sondern das nennt man "Debattenbeitrag/Meinung" - keine Ahnung, ob das in kollektivistischen, ans Große und Ganze denkenden Kreisen noch erlaubt ist. Ich erlaub es mir. Sie können ja gern in ihren Kreisen ein Meinungsmittel aus allen künstlerischen Äußerungen bilden und das als ihre Meinung erklären.

Ergebnisfixieirung - nö, ich liebe Prozesse. Die UZDO Diskussion ist ein spannender. Die Kunst im MAO Ist aber kein Prozess, sondern besteht aus Ergebnissen künstlerischen Schaffens.

Und wie sie es drehen und wenden: die Künstler zeigen die doch nicht, um als Kollektiv beurteilt und oder ignoriert zu werden. Dann sollten sie - ich wiederhole mich - nicht Kunst machen und sie in einem Museum zeigen, einer Öffentlichkeit, sondern meinetwegen zu Hause alle gemeinsam kreativ Löcher in die Wand bohren. Zumal - Wiederholung - der Grund für das ganze UZDO Gezänk ja angeblich die Kunst ist, die keinen Raum findet. Nicht um hergestellt und nicht um gezeigt zu werden. UZDO ist zumindest offiziell NICHT auf den Plan getreten, um sich gesellschaftspolitische Experimente fördern zu lassen, von Leuten, die zufällig auch einen Pinsel halten können.

Das Gesamtwerk als Kunstwerk von Einzelnen die viele sind aber auch Individuen soll ich das begreifen? Ist mir zu verschwurbelt: Künstler haben gemalt, sie haben sich durch UZDO Öffentlichkeit verschafft, sie werden gesehen und werden beurteilt: geliebt, verrissen, als anregend oder total langweilig empfunden. So ist das mit Kunst Crex. Kollektiv gemeint oder nicht. Das einzige kollektive Kunstwerk, das ich sehen will ist der BVB.

es geht um ihre brille, herr

es geht um ihre brille, herr westheide, ihren verengten blick, starren fokus bzw. habitus (sozialisation und bildung), die ihren subjektiven geschmack entscheidend prägen. ihren geschmack absolut zu setzen und uzdo im namen der kunst zu verreissen, zeugt von ihrem selbstbewusstsein (herzlichen glückwunsch!) und offensichtlich auch produkt- bzw. ergebnisfixierung, die ihnen den blick für ARBEITSprozesse verstellen, nicht aber von der von ihnen reklamierten objektivität, das ganze zu sehen - und letztlich das gesamtwerk als kunstwerk zu begreifen.

uzdo ist keine marke, oder homogenes/ kuratiertes kunstkollektiv, wie sie behaupten, sondern der kontrast, eine idee, dach, wasauchimmer, das von künstlerischen, musikalischen, politischen und kollektiven und individuen mit inhalt gefüllt wird. in diesem sinne ist es nicht zielführend, alle beteiligten künstlerinnen in sippenhaft zu nehmen, um uzdo im mao zu disqualifizieren.

wenn sie sich mit der kritik von einzelnen künstlerinnen beschäftigen wollen, machen sie das bitte. der verbund uzdo steht einzig und allein für die organisation, also dass sowas selbstorganisiert möglich war/ ist!

ick freu mir....

freu mich, dass noch einer einfach nicht richtig lesen will, nicht verstehen, sondern agitieren. das ist nicht debatte, sondern direktoriums rhetorik.

weil alles mit allem zusammenhängt, sollen die einzelteile nicht einzeln zu beurteilen sein? man darf also die aktion und absicht nicht von ergebnis trennen? mit verlaub CREX, das ist schwachsinn. mehr ist dazu nicht zu sagen.

"neokonservative romantisierung" ist eine schöne wortschöpfung. hat nur nichts mit meiner beschreibung des gebäudes und ganz sicher nichts mit "hochkultureller vergangenheit" zu tun, gegen die sich die UZDO künstler offenbar mit buntem mittelmaß bis plagiatorisch und billigem kitsch wehren. dann aber applaus fordern. und zwar NUR applaus.
wie sie überhaupt ganz groß im fordern sind, gern geld, kapital, gebäude - dann aber ganz kindergarten spielen und sich bloss nicht beurteilen lassen wollen.

dieses linksdrehende spießertum und feind/freunddenken, verhindert jedenfalls jede sinnvolle diskussion über inhalte und das projekt selbst. es geht um freiraum FÜR kunst. aber, wenn die dann von jeder kritik geschütz werden muss, dann sollte sie sich nicht öffentlich zeigen und schon gar nicht in einem museum, das genau für diesen zweck gebaut wurde. debattiert wird aber nur mit gleichgesinnten, der rest sind neoliberale/konservartive/staatsgläubige/angepasste besitzstandswahrer. na klar. das ist genau die borniertheit, die sonst der gesellschaft", „der herrschenden klasse“ usw. vorgeworfen werden.

da halte ich es lieber mit der freiraum gruppe, die streng nach jonathan meeses die diktatur der kunst errichten will. diese diktatur macht 1000 mal mehr sinn, als die imaginierten welten all der links angepassten rechthaber. die diktatur der kunst ist wirklich subversive KUNST.

die verteidiger der UZDO kunst bemühen sich krampfartig alles politisch zu begründen, weil sie ästhetische, qualitativen ansprüchen (zumeist) nicht genügen. vielleicht helfen sie mir crex: nennen sie mir nur eine politische bewegung, die gehaltvolle, aufrüttelnde, bewegende, vielschichtige kunst gemacht hat, kunst die für sich stand. kunst kann sehr politisch sein. andersherum ist das aber so gut wie nie so. aber wenn kunst politisch ist, dann ist sie das durch eine ästhetisch, vieldeutig, hintersinnig und intelligent umgesetzte idee oder ein so behandeltes thema. nicht weil irgendwer sagt, „wir wollen das und das, also sind wir politisch und also ist das was wir auf leinwand werfen oder fotografieren kunst. alle anderen schnauze halten!“ was ein kleingeist daraus spricht.

dazu meese: "kreativ sein ist was für selbstverwirklicher! Kunst machen!"
http://www.youtube.com/watch?v=3LjHCwWJpv0

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Über den Autor

25.03.2010

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