
Trailrun Worldmasters in Dortmund: Vollrohr durch die Matsche
- Serie: Ökonomie
"Ich habe das Laufen im Gelände echt lieben gelernt. Je tiefer die Pfützen, um so besser", sagt 1live-Moderation Sabine Heinrich, die 2009 bei den ersten Trailrun World Masters als Hobbyläuferin in Dortmund startete. Sie hat zunehmend Bock auf Matsche, wie immer mehr Läufer in ganz Europa. Trailrunning ist das neue Ding im Ausdauersport. Und mit den Trailrun Worldmasters auf dem Dortmunder Phönixgelände und Strecken, die bis tief hinein in die Bittermark führen, hat eines der attraktivsten Trail-Mehrtagesrennen in Europa möglicherweise dauerhaft seinen Platz im Ruhrgebiet gefunden.

Einzig die Teilnehmerzahlen wollen noch nicht so recht ins Bild einer ambitionierten Veranstaltung passen, die als reizvolle Vernetzung von Hobby- und Profisport angelegt wurde. Das Startgeld von 149 Euro, das für die dreitägige Laufreihe berappt werden muss, hat da wahrscheinlich einige Interessenten abgeschreckt. Von den aufgerufenen 20.000 Euro an Preisgeldern werden Freizeitsportler, realistisch betrachtet, nämlich keinen Cent erlaufen können, um ein bisschen was vom Einsatz zurückzugewinnen. Gleichwohl ist der Erlebniswert für die dreitägige Veranstaltung hoch und das Startgeld gut angelegt. Rund um das Phönixgelände präsentieren sich über die drei Tage nicht nur Läufer aus ganz Europa, sondern im Rahmen einer Messe auch namhafte Firmen aus der Outdoorbranche.
Die drei Tage bieten dem Läufer von der Kurzstrecke auf dem Phönixgelände über den mit krassen Höhenmetern geschwängerten Ruhrklippen-Trail bis zum hügeligen Landschaftslauf durch die Bittermark drei ereignisreiche Läufe an nur einem Wochenende. Jeden Abend gibt's eine Pastaparty mit einem come together aller Athleten, dazu am Freitagabend eine Lesung von Spiegel-Online-Kolumnist Achim Achilles und täglich Siegerehrungen sowie Videos zum Rennen.
Für Mitarbeiter der Ruhr-2010-Städte bietet der Veranstalter noch ein besonderes Bonbon: Ruhr 2010 on Trail. Im Rahmen eines 5 Kilometer Rennens können Städteteams je 500 Euro für ein Sportprojekt in ihrer Stadt gewinnen.
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Preisgeld für Freizeitsportler
Hallo,
zum Einen denke ich, man muss die Weltspitze schon ein bisschen locken.
Aber die Bewertung im Blog ist auch nicht ganz richtig.
Mit Klaus Augustin und Rita Norottny-Hupka haben zwei "Normalos" jeweils den dritten Platz in der Masters Wertung belegt. Sicherlich sind die beiden keine schlechten, doch werden sie bei anderen Volksläufen in der Region auch schon mal geschlagen. Sind also durchaus welche "von uns" und Mitglied in normalen Lauftreffs bzw. Triathlon-Vereinen.
Aber wie schon beschrieben sollte der Spaß am Event im Vordergrund stehen. Und zusätzlich hat man die Gelegenheit sich mit den Spitzenleuten des Trailrun bei der Pastaparty zu unterhalten. Das sind nämlich alles ganz lockere und offene Typen / Mädels.
Und wie Aktionen wie http://www.facebook.com/windstoppertrailrun?v=wall zeigen, kann sich jeder in einem überschaubaren Zeitraum und Aufwand auf solch ein Event vorbereiten.
Be part of it in 2011!
Grüße,
Dirk