Sonarcities: Essen / Episode 2

Essens ganze Bandbreite

In der 2. Episode über Essen spannt Sonarcities ein weites Koordinatensystem über Essens Stadtraum - von Rellinghausen bis Altenessen, von der Zeche Zollverein bis Frohnhausen - und berichtet über einige kreative Hotspots an der Peripherie.

Das Kunsthaus in Essen. (c) Sonar Cities
Das Kunsthaus in Essen. (c) Sonar Cities
Das Kunsthaus Essen ist seit über 30 Jahren ein Sammelbecken und Coworking Space für Künstler und Kreative jedwelcher Coleur.

Die Zeche Carl in Altenessen war eines der ersten soziokulturellen Zentren überhaupt. Nach einer bewegten Geschichte und einer Insolvenz vor einigen Jahren gab es 2009 einen Restart unter neuer Führung und Geschäftsform.
 
 

 

Resozialisierung durch Kunst und internationale Bühnenexperimente

Die Umbra Kunstfabrik ist eine taufrische neue Anlaufstelle für ehemalige strafgefangene Frauen in Essen Frohnhausen, deren Resozialisierung mit Hilfe von Kunst und Literatur erleichtert werden soll.

Das "Free Essen"-Festival im Goethe Bunker ist mittlerweile eine Institution für freie, improvisierte Musik in Essen.

PACT Zollverein, das international renommierte Zentrum für Tanz und andere Bühnenexperimente, bot im Oktober eine Plattform für eine Ausstellung des California Institute of the Arts in Los Angeles, kurz CalArts. Im Rahmen der Ruhrtriennale gab es dort einen sehr interessanten Querschnitt durch die alle Medien umfassende Arbeit des Instituts zu sehen.
 

Über Sonarcities

Sonarcities zeigt die Entwicklung der Kreativ.Quartiere als interaktives, multimediales Hybrid. Angelegt als künstlerische Langzeitdokumentation in mehreren Episoden, thematisiert das Projekt den urbanen Prozess verschiedener Kreativquartiere im Hinblick auf die Entwicklung der Kreativwirtschaft. Der multimediale Player ist Netzkunst an den Schnittstellen von Fotografie, Video, Dokumentation und Klangkunst.

 

Erstveröffentlichung am 26.11.2011

Sa, 18.02.2012 0

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Über den Autor

29.10.2010

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Metropole Ruhr
Mehr als 5 Millionen Einwohner erleben zurzeit, wie ihr postindustrielles Ruhrgebiet im Westen Deutschlands sich zum spannenden europäischen „place to be“ wandelt. Eine werdende Metropole im Selbstfindungsprozess nach der Kulturhauptstadt 2010. Besondere Kennzeichen: Industriekultur als Teil des kollektiven Gedächtnisses – und als inszeniertes Massenereignis.

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