Slow Motion Running auf der A40

Die Runners sind los: Unter Anleitung von Lee Beagley wollen die pottfiction-Jugendlichen der Gruppe des Dortmunder Kinder- und Jugendtheaters folgen und in den öffentlichen Raum eingreifen.
Ganz langsam.
In Zeitlupe rennen sie ihrem Ziel entgegen und tragen einander auf Händen. Stagediving auf der Autobahn, horizontale Räuberleitern zwischen Dortmund und Essen, das ist der Plan für das Stillleben auf der A40. Rein ins Geschehen, raus aus dem Alltag, gegen den Strom ab in die Masse.Während der Probe wird die Wiese vor den Flottmannhallen zum Zirkuszelt.
Selbst die Unkoordiniertesten werden zu Artisten, lassen sich von der Masse tragen oder bewegen den Einen „on top“. Es geht nicht nur um Kraft: Ohne das Vertrauen in die Anderen, dass es braucht, um sich tragen zu lassen, funktioniert nichts. Sinkflüge und Notlandungen werden zur Herausforderung, Improvisation ist gefragt. Wo sonst der Verkehr steht, bewegt sich was, man fliegt, gleitet, schwebt, rennt, schleicht, kämpft.

Wer wird das Ziel als erster erreichen?

Enis Maci

Sa, 17.07.2010 0

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15.07.2010

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