
Skateboarden transformiert die urbane Landschaft
Zurückeroberung der Straßen
Im einen Moment tauchen Skater neben dir auf und im nächsten sind sie wieder verschwunden. Jeder Skater folgt seinem ganz eigenen Stil, mit dem er durch die Straßen rollt und Hindernisse überwindet, um sich in der urbanen Landschaft fortzubewegen. Showroom Mama in Rotterdam greift diesen Aspekt für das Endless City-Projekt auf.
Endless City beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Skateboard-Kultur, öffentlichem Raum und (bildender) Kunst. Das Projekt läuft bereits seit einigen Jahren. Vor zwei Jahren präsentierte Showroom Mama 720˚, eine Ausstelung von Gyz La Rivière. Bei 720˚ ging es um eine Geschichte von Freiheit, dem Erwachsenwerden, Freundschaft sowie dem Ergreifen von Möglichkeiten und verpassten Chancen.
Fret Click

Einige der Mitglieder sind inzwischen auch in der Populärkultur bekannt. Woei betreibt einen exklusiven Freizeitschuh-Shop in Rotterdam und sponsert verschiedene Rap-Künstler. Parra ist ein Künstler, der für Marken wie Nike und Vans die Designs liefert.
Die andere Hälfte der Ausstellung zeigte das Leben von Louisa Menke - eine der wenigen Skateboarderinnen, die auch als Fotografin arbeitet. Daraus entstand eine Mischung aus ihrem Leben und ihren Fotos. Showroom Mama organisierte den Wettbewerb: Zurückeroberung der Straßen. Studenten, Künstler, Skateboarder und Designer aus der ganzen Welt wurden dazu eingeladen, Ideen und Designs für ein Objekt oder eine Veränderung am öffentlichen Raum einzureichen, die für Skateboarder und andere eine spielerische Nutzung von Flächen ermöglicht. Die Ideen wurden im vergangenen Jahr ausgestellt.

Twist & Shout

Die unkonventionelle Form ermöglicht Vielseitigkeit und bietet neue Herausforderungen für Skateboarder. Die kleineren Kurven eignen sich gut für Kinder und Anfänger, die mit dem Skaten beginnen. Fußgänger können sich hinsetzen oder hinlegen und somit ist das Objekt auch attraktiv für alle, die nicht skaten möchten.

Foto: Gyz La Riviere
Foto 2: Louisa Menke
Foto 2 und 3: Romi Kohsla Design Studio
Foto 4 und 5: Petra Valdimarsdóttir/Post Editions
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