Schachtzeichen: Es geht hoch her

Hier ist er eingefahren. Auf Zeche Mont-Cenis. 31 Jahre lang. Bis 1978 das Herner Steinkohlebergwerk endgültig stillgelegt wurde. Heute ist der Reviersteiger Gottfried Zeckel 80 Jahre alt – und Teil der Schachtzeichen.

350 Ballone, 80 Meter hoch, 22. bis 30. Mai. Das sind die Eckdaten für Schachtzeichen. 1.500 Helfer sind bereits engagiert. Weitere Freiwillige werden noch gesucht. Sie sollen einen der gelben Helium-Ballone betreuen, die an den 350 ehemaligen Schachtstandorten in die Luft gelassen werden.

An der Akademie Mont-Cenis, stellten sich am 22. Februar Freiwillige vor – Gottfried Zeckel vom Bergbauunterstützungsverein Sodingen zum Beispiel. Der Verein betreut den Ballonstandort auf Mont-Cenis und verspricht am 29. Mai eine große Bergparade. Oder Philipp Unger, dessen Bochumer Verein UmQ – University meets Querenburg das  Schachtzeichen auf Zeche Mansfeld betreut. Am Gelsenkirchener Schacht Rheinelbe feiert der Fußballverein SG Eintracht unter dem Schachtzeichen „100 Jahre Eintracht".

Di, 23.02.2010 0

Kommentar hinzufügen

Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben

Über den Autor

04.12.2009

Letzte Kommentare des Autors

Stadt

Metropole Ruhr
Mehr als 5 Millionen Einwohner erleben zurzeit, wie ihr postindustrielles Ruhrgebiet im Westen Deutschlands sich zum spannenden europäischen „place to be“ wandelt. Eine werdende Metropole im Selbstfindungsprozess nach der Kulturhauptstadt 2010. Besondere Kennzeichen: Industriekultur als Teil des kollektiven Gedächtnisses – und als inszeniertes Massenereignis.

Branche

Aktuelle Tweets

[RANT] Danke! RT @SIMPLIFYmatters: @LABKULTUR interessante Tweets & Anregungen rund um die #Kulturzeit Sendung, top! BG _cR
[JOB] New Job Circus: Impressionen von der KickOff Veranstaltung @CnBConvention http://t.co/hRs6inwh #njc12 /RT @schwarzesgold
[CULTURE] #Kulturinfarkt ITW Teil 4: Die Frage nach dem öffentlichen #Kulturauftrag. http://t.co/ECIDqTFA #LABKULTUR
[DEBATE] #kulturzeit: Jetzt nochmal die ganze Sendung ansehen zum Thema #Urheberrecht von Gestern. http://t.co/9zoruxv1 /RT @annika_klein