SALONKULTUR: DIE NÜTZLICHEN DINGE

Eine neue Form von Lebenshilfe im post-postmodernen Alltag – das ist das derzeitige Stadtgespräch der digital arbeitenden Intelligenz des Reviers. Angeführt vom Kulturwissenschaftler Martin Kiel und den Machern des Agentur/Shop/Magazin-Kollektivs www.heimatdesign.de startet am 25. Februar eine pop-akademische Salonreihe.
 
Das theoretische Leitmotiv von „Die Nützlichen Dinge“ ist das Konzept der Paradessenz: Sie besagt, dass besonders schöne, interessante und wichtige Dinge oder Sachverhalte hybrid sind. Es geht also um die zwei Seiten einer Medaille, um die Dornen an der wohlriechenden Rose, um die Altstadt mit pittoreskem Fachwerk, unter dem sich Folterkeller verbergen. „In den Botschaften der Medien heute heisst es meistens: Lifestyle pur, Authentik pur“, sagt Kiel. „Doch das gibt es gar nicht. Mensch sein und Kultur funktionieren nur, wenn Gegensätze zusammen kommen. Die Reaktion beider Bereiche ist unser Treibstoff.“
 
Out of Office. Coworking oder: Der Aufstand des Ortes gegen das Netz
Sprecher:
Daniel Veselka (Dortmund) und Christoph Fahle (betahaus / Berlin)
25. 1. 2010, 10 Uhr
Hoher Wall 15
Dortmund-Innenstadt
5 Euro Eintritt

Mi, 03.02.2010 1

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Stimmt

Stimmt! Martin Kiel hat recht: Das Wort "Authentik" gibt es im Deutschen nicht.

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10.01.2010

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