
Ruhrspots: das Finale

Vor fünf Jahren begann der bekannte Bochumer Fotograf und Kommunikationsdesigner Sascha Kreklau mit der Ausstellungsreihe seiner Werkserie Ruhrspots, die viele markante Orte des Ruhrgebiets großformatig und auf besondere Weise abbildet. Nun endet die Ausstellung dort, wo sie 2005 begonnen hatte, im Bochumer Tucholsky. Seit dem 14. März 2010 sind dort 18 Exponate aus der Reihe von Kreklau zu sehen. Einige Bilder aus der über die Jahre deutlich angewachsenen Serie haben inzwischen ein neues Zuhause gefunden. So hängt ein Bild des Bochumer Bergbaumuseums bei einem Käufer in Shanghai und die Darstellung des Bochumer Schauspielhauses bei seinem neuen Besitzer in den USA. Im Frühjahr 2009 wurde die Serie auch im Museum Bochum ausgestellt.
Sascha Kreklau arbeitet bei der Darstellung der Ruhrspots geschickt mit Unschärfen, ungewöhnlichen Perspektiven und dem Ausblenden der Landmarken aus ihrem urbanen Kontext. Seine Bilder kontrastieren auf verblüffende, beinahe ironische Weise, die übliche Darstellung der heimischen Industriekultur und Architektur. Ein wirklich schönes Stück Heimat zum Angucken.
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