
Pixelprojekt Ruhrgebiet zeigt die neuen Bilder der Sammlung - leider fast ohne Öffentlichkeit
- Serie: Kunst
Pixelprojekt stellt die Neuaufnahmen 2010/2011 in die Sammlung vor. Gewohnt unprätentiös kann man sich im langen Gang des Wissenschaftspark in Gelsenkirchen eine Auswahl von Aufnahmen der 27 Fotografen ansehen, die 2010/2011 in das Projekt integriert wurden.
Von … bis – stilistisch alles dabei

Zeche Alma Rennbahn. Foto: Caravante
Beeindruckend Klischee-fern

Aida et Cetera. Foto: Caravante
Genauso bei Rosa Maria Rühling, die die Stricherszene in Dortmund mit sehr eigenwilligen, so gar nicht sozial-dokumentarischem, vielleicht manchmal stilistisch zu heterogenem Blick zeigt. Hier sieht man Porträts und Orte, Körper und Charaktere, die durch das "Geschehen" allein bestimmt scheinen.
Mit Laden / Ohne Laden

Pixelporojekt stellt die Neuaufnahmen 2010/2011 in die Sammlung vor. Foto: Caravante
Gelsenkirchen leuchtet

Ückendorf. Foto: Caravante
Verschenkte Potenziale

Rühling Stricherszene Dortmund. Foto: Caravante
Auf den Seiten des Wissenschaftsparks ist der Hinweis auf die Ausstellung nur mit großer Mühe zu finden, auf der Webseite von Pixelprojekt selbst ist irgendwo ein kleiner Hinweis versteckt. Warum geht man dort so mit den Aufnahmen um? Zumal ja in der Ausstellung auch die "Galerie 100" präsentiert wird, bei dem man Aufnahmen von Pixelprojekt Fotografen in limitierten Serien kaufen kann.
Wie wäre denn eine Präsentation außerhalb der einen langen Wand im Wissenschaftspark – zum Beispiel in den fliegenden Bildern im U? Oder an öffentlichen Orten in den Ruhrgebietsstädten? Die Bilder erzählen von Stadt und Leuten im Ruhrgebiet und genau da sollten sie auch zu sehen sein. So, finde ich, wird viel Potenzial verschenkt.
Fotos: Caravante
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Di, 02.08.2011
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Mehr als 5 Millionen Einwohner erleben zurzeit, wie ihr postindustrielles Ruhrgebiet im Westen Deutschlands sich zum spannenden europäischen „place to be“ wandelt. Eine werdende Metropole im Selbstfindungsprozess nach der Kulturhauptstadt 2010. Besondere Kennzeichen: Industriekultur als Teil des kollektiven Gedächtnisses – und als inszeniertes Massenereignis.
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