Katinka Theis, OUTSIDE THE REAL or the trap of architecture, 2011, 4- Kanal Vide

OUTSIDE THE REAL or the trap of architecture

Künstlerin: Katinka Theis

Projektbeschreibung

Die Videoarbeit OUTSIDE THE REAL or the trap of architecture thematisiert den Einfluss von Architektur auf das Verhalten in unseren Lebensräumen. Welche Verhaltensmuster werden in eingeschränkten Lebensräumen erzeugt? In welcher Wirklichkeit halten wir uns auf, wenn die physische Grundlage nicht unseren natürlichen Lebensbedürfnissen entspricht?

 

OUTSIDE THE REAL ort he trap of architecture verweist auf das städtische Leben als „Leben in einer Schachtel“, dass uns aus seiner Konstruktion heraus in eine ortlose Realität zwingt. Das Gefühl von Exitenz findet mehr in der ortlosen Welt von Vorstellungen statt, als in der Wahrnehmung der physischen Realität.

Die Videoprojektion der Raubtierkäfige im Kontext eines Wohnblocks zeigt die Unmöglichkeit sich innerlich mit dem realen Raum verbinden zu können und doch zwangsläufig mit ihm verbunden zu sein. Die imaginäre Perspektive von gedrehten und gekippten Räumen macht eine utopische Lage sichtbar, welche die räumlichen Gegebenheiten zwar verschieben aber nicht auflösen kann. Einzig ein traumartiger Zustand birgt die Möglichkeit den Raum zu verlassen.

 

OUTSIDE THE REAL or the trap of architecture, 2011, 4- Kanal Videoprojektion, 11min, Mini DV, loop

 

Über die Künstlerin

1975 geboren in Freiburg
1996 - 2000 Studium der Bildhauerei/ Freie Kunst an der Alanus Hochschule, Institut für Kunst und Gesellschaft, Bonn.              
2007 - 2009 Masterstudiengang "Raumstrategien", Kunsthochschule Berlin-Weißensee        
2009 Master of Arts im Fach Raumstrategien, KHB Berlin-Weißensee
lebt und arbeitet in Berlin

Einzelausstellungen (Auswahl)
2011 Return, Super Bien!, Berlin
2010 Monumentale Strukturen, Kunstverein Susi, Köln
2009 - Jungle was Yesterday, Prima Kunst Container, Kiel
- Außenhorizont, Im Klub. Ein parasitärer Raum im Rahmen der Ausstellung “Wahlheimat”, Nancyhalle, Karlsruhe
- Der dritte Raum, John-Schehr.Straße, Berlin


Arbeiten im öffentlichen Raum (Auswahl)
2010 Looking for a Destination, partizipatorisches Projekt im öffentlichen Raum im Rahmen von Public Idea, Istanbul
2008 - Capturing Münnerstadt, Installation im Öffentlichen Raum, mit begleitender Ausstellung im Henneberg Museum, Münnerstadt

- Palast der Moderne, Installation im Öffentlichen Raum, im Rahmen des „Localize“ Heimatfestival im Filmmuseum, Potsdam

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
2011 - Public Idea, Brunswiker Pavillon, Kiel
- Carte Blanche, Städtische Galerie, Offenburg
- Leistungsschau, Kunsthalle am Hamburger Platz, Berlin    
2010 Public Idea, 5533, Istanbul
- TAKK FOR REAL, SIM House, Reykjavik
2009 heüt stend si, morgen bricht man si ab und setzet si an ain ander ort Frappant, Hamburg

2008 Capturing Münnerstadt, Henneberg Museum, Münnerstadt
 

Stipendien
2003 Kunststipendium Laufenburg, Schweiz
2010 Artist in Residence, SIM- The Association of Icelandic Visual Artists, Reykjavik
2011 Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Lukas, gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern
        Artist in Residence, SIM- The Association of Icelandic Visual Artists, Reykjavik
 

 

Über been out, vol. 1

been out, vol. 1 ist ein spartenübergreifendes Ausstellungslabor für junge Gegenwartskunst und künstlerische Innovationen aus den Bereichen zeitgenössischer Kunst, Medienkunst, digitaler und Gegenwartskultur. In Zeiten von Crossmedia und viralem Marketing fragt been out, vol. 1, organisiert von Bohème Précaire in Kooperation mit 2010LAB.tv, danach, wie die Kunst der „Digital Natives“ aussieht. Wie reflektiert Kunst dieses kulturelle Phänomen, wie arbeitet sie mit ihm, geht sie mit ihm um, reagiert sie?

Aufbrechen, die Perspektive wechseln, nach draußen gehen – been out, vol. 1 – das 3. Bohème Précaire-Festival für junge Gegenwartskunst – bedeutet:
Bewegung. Weg vom elitären Kunstbegriff, hinein in den Stadtraum. Gemeinsam mit den KünstlerInnen unternimmt "been out, vol. 1" den Versuch, eine neue Art von interdisziplinärem Wissen durch Austausch und kollaboratives Arbeiten zu erschaffen, neue Positionen zeitgenössischer Kunst vorzustellen, zukünftige Projekte zu konzipieren und sie umzusetzen. Im Mittelpunkt des Calls steht die Auseinandersetzung von künstlerischen Strategien mit öffentlichen, urbanen Räumen.

kunst.labor ist die Online Galerie von been out, vol. 1.

Weitere Informationen: www.bohemeprecaire.com

Und: www.facebook.com/beenout

 

Mo, 24.10.2011 0

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Über den Autor

29.09.2011

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Metropole Ruhr
Mehr als 5 Millionen Einwohner erleben zurzeit, wie ihr postindustrielles Ruhrgebiet im Westen Deutschlands sich zum spannenden europäischen „place to be“ wandelt. Eine werdende Metropole im Selbstfindungsprozess nach der Kulturhauptstadt 2010. Besondere Kennzeichen: Industriekultur als Teil des kollektiven Gedächtnisses – und als inszeniertes Massenereignis.

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