NPD im Ruhrgebiet mag die Multi-Kulturhauptstadt nicht

Armer Marcel Haliti. Auf der heutigen NPD-Kundgebung am Duisburger Hauptbahnhof klagte das Essener Ratsmitglied vor einem Häuflein von ca. 40 Gesinnungsgenossen sein Leid über RUHR.2010. Er fühlt sich derzeit nicht wohl in seiner ach so geliebten Heimat, von ihm als "Multi-Kulturhauptstadt" bezeichnet. Vielen Bürgern, explizit ausgenommen die islamophen Demokraten aus der Mitte der Gesellschaft im Kommentar-Forum auf DerWesten.de, wären bei diesen herzerwärmenen Worten sicherlich die Tränen gekommen, hätten sie doch nur die zarte Stimme des Kreisvorsitzenden, oder auch z.B. die mitunter holprige des Lüdenscheider NPD-Mannes und DFB-Schiedsrichters Stephan Haase vernehmen dürfen.

Das aber ließ ein ordentliches Polizeiaufgebot nicht zu. Rundherum Barrikaden zum Schutze einer im besten Fall aussterbenen Art. In Sicht- und mitunter auch Hörweite machten in etwa 600 Gegendemonstranten ihren Unmut Luft. Mal mehr, mal weniger kreativ. Für den Re-Call qualifizierten sich zum einen die reimgewandten Anti-Deutsche und zum anderen die Hip-Hop-Hood aus Du-Hochfeld.

Auffällig auf Seiten der linken Protestler war die seperate Positionierung. Autonome Antifa, Gewerkschaften, Parteien, Migrationsverbände reihten sich fast wie Fanblöcke aneinander, während die Anti-Deutsche nochmal ein ganzes Stück weiter Stellung bezog.

Während der NPD-Kundgebung in Duisburg geraten Polizei und Antifa aneinander

Nah dran war lediglich das wachsame Auge der Polizei. Das sah aber mitunter nicht so genau hin, bzw. schritt bei Schildbürgerstreichen nicht ein:

Blieb es während der NPD-Kundgebung in Sachen Bewegungsdrang ruhig, kam es es sowohl vor, als auch der Veranstaltung zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Antifa. Am Vormittag wurden drei Protestierende in Gewahrsam genommen. Aus Reihen der Ordnungshüter kam in diesem Zusammenhang reflexartig der Vorwurf des Tätlichen Angriffs auf ihresgleichen.
Nicht gesehen, nicht zu kommentieren. Ebenso Twitter-Mitteilungen , nach denen es bei anschließenden Auseinandersetzungen am Nachmittag laut des Antifa-Bündnisses "Rechtes Märchenland zerlegen" zu schweren Verletzungen auf eigener Seite gekommen sei.

Stay tuned for more unhappy days in 2010

Fotos: Björn Waigel

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Sa, 27.03.2010 3

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Kommentare

Antifanten

Ihr seit lächerlich linkes-pack

Multi-Kulturhauptstadt

Da jammern sie wieder - die kleinen braunen Dumpfacken. Mir kommen die Tränen. Ja, ja sie haben es schon schwer.... Wie gut, dass die nichts mehr zu melden ´haben.

Wie schön, dass auch das Folkwang-Museum mit der Austellung der "entarteten Kunst" ein deutliches Zeicen gegen Rechts gesetzt hat.

Fotos

Die beiden letzten Fotos...da fehlen einem doch die Worte...

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17.03.2010

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