
Neue Kunstmarke gesetzt: Raumsprachen – open space
- Serie: Kunst
Ein neuer Stein pflastert den Gahlenschen Kohlenweg: das Kunstwerk "Raumsprachen – open space". Die neue Kunstmarke auf dem historischen Transportweg haben Architekt Ulrich Daduna vom Kunstverein Gelsenkirchen und Designer Uwe Gelesch platziert. „Es soll irritieren“, sagt Uwe Gelesch, „und provozieren. Das ist der Reiz für mich an der Geschichte.“

So schlicht wie das Statement mutet die Installation an: vier rot-weiß umrandete Verkehrsspiegel, amtliche Verkehrszeichen auf Pfählen mit Tageslichtfarbe lackiert, sind auf einer Fläche von sechs mal sechs Metern nach allen vier Himmelsrichtungen ausgerichtet. Die Installation steht seit dem 28. Oktober 2010 zwischen Bochumer Straße in Dorsten und Ulfkotter Straße in Gelsenkirchen an der Bundesstraße 224. Am traditionellen Kohlenweg, dort wo die Kohle vom Tagebau an der Ruhr zur Verschiffung nach Gahlen an der Lippe geschafft wurde. Kohlenhändler befuhren mit etwa 200 Wagen pro Woche den Weg an dem noch bis 1874 an 50 Schranken Wegezoll entrichtetet werden musste.
RUHR.2010 - Kunststrasse von Hattingen bis Dorsten

Das RUHR.2010-Projekt "Gahlenscher Kohlenweg – Kunststraße wird Straße der Kunst" zeichnet diesen Weg entlang seiner Süd-Nord-Richtung von Hattingen über die Ruhr nach Bochum, Herne, Gelsenkirchen bis nach Dorsten nach. Inszeniert vom Verbund GrenzGebietRuhr mit Skulpturen und Objektgestaltungen, Flächenarbeiten und Installationen. 12 Kunstvereine und zwei Künstlerhäuser des Reviers nähern sich dem Thema „Grenzen" an insgesamt 16 Standorten.
Neue Blickwinkel an der B224

Die Verkehtsspiegel der Installation „Raumsprachen – open space“ sollen, so Ulrich Daduna, je nach Standort gewohnte Blickwinkel und Perspektiven des Betrachters brechen. In Wechselwirkung mit den Verkehrsspiegeln soll die Landschaft dem Betrachter unmittelbar vor Augen geführt werden. Ein hehres Ziel, könnte man doch annehmen, dass Besucher das Kunstwerk schlicht als deplatzierte Verkehrsspiegel deuten könnten. Einzig, es lädt zum Anschauen ein, schon von der Bundesstraße B224 fällt es dem Autofahrer in den Blick.


Schlichte Provokation
So schlicht wie das Statement mutet die Installation an: vier rot-weiß umrandete Verkehrsspiegel, amtliche Verkehrszeichen auf Pfählen mit Tageslichtfarbe lackiert, sind auf einer Fläche von sechs mal sechs Metern nach allen vier Himmelsrichtungen ausgerichtet. Die Installation steht seit dem 28. Oktober 2010 zwischen Bochumer Straße in Dorsten und Ulfkotter Straße in Gelsenkirchen an der Bundesstraße 224. Am traditionellen Kohlenweg, dort wo die Kohle vom Tagebau an der Ruhr zur Verschiffung nach Gahlen an der Lippe geschafft wurde. Kohlenhändler befuhren mit etwa 200 Wagen pro Woche den Weg an dem noch bis 1874 an 50 Schranken Wegezoll entrichtetet werden musste.
RUHR.2010 - Kunststrasse von Hattingen bis Dorsten

Das RUHR.2010-Projekt "Gahlenscher Kohlenweg – Kunststraße wird Straße der Kunst" zeichnet diesen Weg entlang seiner Süd-Nord-Richtung von Hattingen über die Ruhr nach Bochum, Herne, Gelsenkirchen bis nach Dorsten nach. Inszeniert vom Verbund GrenzGebietRuhr mit Skulpturen und Objektgestaltungen, Flächenarbeiten und Installationen. 12 Kunstvereine und zwei Künstlerhäuser des Reviers nähern sich dem Thema „Grenzen" an insgesamt 16 Standorten.
Neue Blickwinkel an der B224

Die Verkehtsspiegel der Installation „Raumsprachen – open space“ sollen, so Ulrich Daduna, je nach Standort gewohnte Blickwinkel und Perspektiven des Betrachters brechen. In Wechselwirkung mit den Verkehrsspiegeln soll die Landschaft dem Betrachter unmittelbar vor Augen geführt werden. Ein hehres Ziel, könnte man doch annehmen, dass Besucher das Kunstwerk schlicht als deplatzierte Verkehrsspiegel deuten könnten. Einzig, es lädt zum Anschauen ein, schon von der Bundesstraße B224 fällt es dem Autofahrer in den Blick.

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Do, 28.10.2010
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