NA JETZT HABEN ALLE EIN GEDICHT VERDIENT

es ging im großen Walde schlafend
ein Hund, sein Name war: Miau
er grüßte alle, nickte fragend
sein Gang war grün, sein Blick war blau

die Engel, die den Weinschlauch hoben
wie einst Homer den Stift zur See
sie rochen nach geschlacht`nem Rindvieh
doch Tod steht dem, der sich verwebt

und aus den Kleiderkammern stießen
Fremdsirenen und Maulgetöß
ein Straferlass wär nicht von Nöten
die Not zu groß, das Faul zu schwer

wen wunderts nimmer immermehr?
wen wunderts nimmer iimmermehr?

die scharlachroten Eingeweide
verteilten sich und eh mensch wach
hatten sich die ganzen Einzelteile
um dich gedreht, mein Freund, du, ach

verschlagen und verworren
verlottert und verkauft
dein Magen dreht sich in die Achten
die niemals enden, Freund, gib auf

und kreideschmeckend, pfeilesehend
tranerriechend und tränenerstickt
brichst du, ein Wirbel nach dem anderen,
dein Genick durcheinander
ach

und stirbst

-----

ps

es wird noch ein paar Jubeljahre dauern, meine Liebste

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Bild: (Ohne Titel) von Hardy Bock

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Mi, 15.12.2010 0

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27.02.2010

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