N. Herzogenrath: Komponist, Musiker und Musikkenner aus Leidenschaft im Interview
- Serie: Kunst
J.Hendricksen trifft N. Herzogenrath mal wieder bei sich zu Hause.
J. H.: "Worüber sollen wir reden, das muss ja ein richtiger Dialog werden. Wie wärs mit musikalischen Vorbildern oder Nachbilder?"
N. H.: "Warte, warte, warte. Zeitgenössische, kontemporäre, mein ich?"
J. H.: "Ja."
N.H.: "Die größte Influenz ist da Ariel Pink, der es geschafft hat über Jahrzehnte völlig unbemerkt große, pop-epochale Lieder so zu verhunzen - wobei alle selbst geschrieben sind - dass eine völlig neue Ästhetik erzeugt wurde."
J.H.: "Was für eine Ästhetik?"
N.H.: "Hab ich nicht gesagt: Verschrömmelt?"
J.H.: "Aha, verschrömmelt."
N.H.: "Im positiven Sinne. Neue Wege zu beschreiten (lacht)"
J.H.: "Danke. Du bist ja ein großer Kenner der kontemporären Musik-Szene. Du machst ja auch die besten Mix-CDs. Wie kommt das? (lacht)"
N.H.: "Ich häng zuviel im Internet ab und hab's irgendwann aufgegeben mich mit schon Dagewesenem zu beschäftigen und hatte einfach das Interesse mal hinter die ganzen Schabbel-Pop-Fassaden der heutigen Musikindustrie zu gucken und mich beispielsweise mit Blogs zu füttern. Experimentaletc, da gibts allerdings auch viel alte Mucke, aber beispielsweise aus Sumatra."
J.H.: "Soso. (schaut verrätselt) Ja, toll für dich und für mich im Auto mit deiner Mix CD. Da sind ja auch Kastratengesänge drauf. Themawechsel: du machst ja auch Noise. Harsh-Noise. Du bist ja sozusagen der,"ich-kann's-nicht-in-Worte-fassen" des Harsh-Noise. Sag mal was zu deinen Noise-Projekten! Los!"
N.H.: "(lacht)...(schweigt)"
J.H.: "Sören Sörensen oder Ourn Uhsen Harem oder sonst wie. Du, ach ist auch egal. Willst du dem Publikum noch etwas mitteilen."
N.H.: "(lacht)...Zerstört die großen Labels."

Foto von: R.Zeeba (Zitat: "naja")
J. H.: "Worüber sollen wir reden, das muss ja ein richtiger Dialog werden. Wie wärs mit musikalischen Vorbildern oder Nachbilder?"
N. H.: "Warte, warte, warte. Zeitgenössische, kontemporäre, mein ich?"
J. H.: "Ja."
N.H.: "Die größte Influenz ist da Ariel Pink, der es geschafft hat über Jahrzehnte völlig unbemerkt große, pop-epochale Lieder so zu verhunzen - wobei alle selbst geschrieben sind - dass eine völlig neue Ästhetik erzeugt wurde."
J.H.: "Was für eine Ästhetik?"
N.H.: "Hab ich nicht gesagt: Verschrömmelt?"
J.H.: "Aha, verschrömmelt."
N.H.: "Im positiven Sinne. Neue Wege zu beschreiten (lacht)"
J.H.: "Danke. Du bist ja ein großer Kenner der kontemporären Musik-Szene. Du machst ja auch die besten Mix-CDs. Wie kommt das? (lacht)"
N.H.: "Ich häng zuviel im Internet ab und hab's irgendwann aufgegeben mich mit schon Dagewesenem zu beschäftigen und hatte einfach das Interesse mal hinter die ganzen Schabbel-Pop-Fassaden der heutigen Musikindustrie zu gucken und mich beispielsweise mit Blogs zu füttern. Experimentaletc, da gibts allerdings auch viel alte Mucke, aber beispielsweise aus Sumatra."
J.H.: "Soso. (schaut verrätselt) Ja, toll für dich und für mich im Auto mit deiner Mix CD. Da sind ja auch Kastratengesänge drauf. Themawechsel: du machst ja auch Noise. Harsh-Noise. Du bist ja sozusagen der,"ich-kann's-nicht-in-Worte-fassen" des Harsh-Noise. Sag mal was zu deinen Noise-Projekten! Los!"
N.H.: "(lacht)...(schweigt)"
J.H.: "Sören Sörensen oder Ourn Uhsen Harem oder sonst wie. Du, ach ist auch egal. Willst du dem Publikum noch etwas mitteilen."
N.H.: "(lacht)...Zerstört die großen Labels."
Ähnliche Artikel:
Vomit Heat: Lo-Fi-Shitgaze aus EssenFoto von: R.Zeeba (Zitat: "naja")
Do, 16.09.2010
0
Kommentar hinzufügen
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Ähnliche Beiträge
Letzte Kommentare des Autors
Thema
Stadt
Branche
Aktuelle Tweets





























