
"Mustermensch" wirbt per Kundgebung für ein UZ in Duisburg
- Serie: Ökonomie
Pünktlich zum Kulturhauptstadtausklang meldet sich die Duisburger Initiative „Mustermensch“ zurück und wird am morgigen Samstag eine Kundgebung in der Innenstadt abhalten. Ab 12 Uhr wird am AverdunkCentrum öffentlichkeitswirksam mit Rede- und Musikbeiträgen für ein unkommerzielles Zentrum in der Stadt geworben.
Mit ihrem Anspruch nach einem festen Zuhause betritt die Gruppe kein Neuland. An der Marientorstraße übernahm "Mustermensch" im Herbst 2008 die ehemaligen Räumlichkeiten des „Fifty Fifty“ und stellte innerhalb kurzer Zeit im so genannten „T5“ ein stattliches Programm an Konzerten, Partys, Workshops und Vorträgen auf die Beine. Doch bereits im Juli des folgenden Jahres war es um die selbst verwaltete Bleibe schon wieder geschehen.

Im Zuge von Renovierungsarbeiten wurde klar, dass die geforderten Schallschutzmaßnahmen nicht umzusetzen seien. Daraufhin blieb das T5 dauerhaft geschlossen. Die Suche nach einem neuen Standort gestaltet sich seitdem mehr als mühselig. Booker Wolfgang Dybowski radelte in der Vergangenheit sogar mit dem Fahrrad durch zahlreiche Duisburger Stadtteile, um ein geeignetes Haus für Kultur- und Jugendarbeit zu finden, doch ohne Erfolg.
Mit der Aktion in der Innenstadt bringt "Mustermensch" nun den Wunsch nach linksalternativem Freiraum zurück auf die kommunale Agenda. Gerade in Zeiten, in denen hiesige Kulturzentren wie das DJäzz und Hundertmeister in Schieflage geraten sind und um ihr Weiterbestehen kämpfen.
RUHR.2010 geht, Künstler und unkommerzielle Kulturschaffende auf der Suche nach selbst verwalteten Räumen in Duisburg, Dortmund, Essen und anderswo im Ruhrgebiet bleiben (noch).
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Konzerte, Partys, Workshops
Mit ihrem Anspruch nach einem festen Zuhause betritt die Gruppe kein Neuland. An der Marientorstraße übernahm "Mustermensch" im Herbst 2008 die ehemaligen Räumlichkeiten des „Fifty Fifty“ und stellte innerhalb kurzer Zeit im so genannten „T5“ ein stattliches Programm an Konzerten, Partys, Workshops und Vorträgen auf die Beine. Doch bereits im Juli des folgenden Jahres war es um die selbst verwaltete Bleibe schon wieder geschehen.

Im Zuge von Renovierungsarbeiten wurde klar, dass die geforderten Schallschutzmaßnahmen nicht umzusetzen seien. Daraufhin blieb das T5 dauerhaft geschlossen. Die Suche nach einem neuen Standort gestaltet sich seitdem mehr als mühselig. Booker Wolfgang Dybowski radelte in der Vergangenheit sogar mit dem Fahrrad durch zahlreiche Duisburger Stadtteile, um ein geeignetes Haus für Kultur- und Jugendarbeit zu finden, doch ohne Erfolg.
Freiraum rückt auf kommunale Agenda
Mit der Aktion in der Innenstadt bringt "Mustermensch" nun den Wunsch nach linksalternativem Freiraum zurück auf die kommunale Agenda. Gerade in Zeiten, in denen hiesige Kulturzentren wie das DJäzz und Hundertmeister in Schieflage geraten sind und um ihr Weiterbestehen kämpfen.
RUHR.2010 geht, Künstler und unkommerzielle Kulturschaffende auf der Suche nach selbst verwalteten Räumen in Duisburg, Dortmund, Essen und anderswo im Ruhrgebiet bleiben (noch).
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Fr, 17.12.2010
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