
Monday Monday so good to me
Montag, 19. Juli 2010
Nach einer wackeligen Nacht wird auf der Terrasse so dermaßen gefrühstückt, dass mir die Bratkartoffeln bis in den Abend als Nahrungsreserve genügen. Ich muss zahlreiche Buchstaben in die Tastatur klopfen und denke, ich habe heute nicht die allerbeste Schreibe. Aber es muss raus. Ich blättere im Blätterwald, sehe fern, sauge auf, was über gestern heute steht.
Onkel Doktor
Ich fahre zu meinem festen Blutabnahmetermin die City. Auch dort waren die Bediensteten gestern auf der Spur, sagen sie. Das Blut will heute wieder zügig fließen, obwohl mir scheint, ich habe keins mehr, so unausgeschlafen hänge ich im Blutabnahmesessel. Anschließend sitze ich nach langer Zeit mal wieder im altehrwürdigen Café Strickmann und lese Zeitungen, schlürfe Cappucco, schütte Wasser hinterher. Die Stadt, ach ja.
Arbeitstreffen auf der Terrasse
Das klingt wie ein Meeting eines Schriftstellers mit seinem Verleger auf den Kanaren, mindestens dort, eher Aruba oder Curacao. Mit Sabina rede ich über die aufkommenden Projekte in den Lüften im Freien in den Nächten. Ich merke, wie ich zusehends ins Nichts abdrifte. Derzeit läuft nebenan ein Film und gerade wird ein Akt abgestöhnt. Kurz – weil es fast jeder Film braucht. Anschließend sagt der Doktor im Dienst „Guten Morgen“.
Heute sitze ich später wieder auf einer Terrasse und esse Pizza, zu faul, irgendetwas anderes anzustellen, besser gesagt, zu erschöpft von der Sonne.
Würde mich über eine Perspektive freuen.
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