
Medienprojekt gegen Rechts: "Hallo ihr Trottel"-Doku hat am 8.2. in Wuppertal Premiere
- Serie: Bildung
Seit Jahren setzen sich die jugendlichen Filmemacher des Medienprojektes Wuppertal in zahlreichen Dokumentationen für die Rechte von Minderheiten ein und beziehen dabei u.a. deutlich Stellung gegen Fremdenfeindlichkeit. Wozu dieses couragierte Auftreten im negativen Sinn führen kann, zeigte Ende November letzten Jahres die Premiere des Films „Das Braune Chamäleon“, die gewaltsam von Rechtsextremisten gestört worden war.
Doch von derlei Einschüchterungsversuchen lässt sich das Medienprojekt nicht abschrecken. Im Gegenteil: Als sich am 29. Januar knapp 200 Nazis im Stadtteil Unterbarmen zusammenfanden, denen sich das „Wuppertaler Bündnis gegen Rechts“ mit 5000 Bürgern entgegenstellte, da waren 20 junge Filmemacher verteilt auf sechs Teams im gesamten Umkreis unterwegs, um die Geschehnisse des Tages in Bildern festzuhalten.
Das Ergebnis ist am Dienstag, den 8. Februar unter dem Titel „Hallo ihr Trottel“ um 19.30 Uhr im Wuppertaler CinemaxX bei freiem Eintritt erstmals öffentlich zu sehen. Im Vorprogramm gibt es Musik von Marla Singer. Die Vorankündigung verspricht brisantes Material. Darunter ein Interview mit Axel Reitz, dem Organisator der Nazi-Demo, sowie körperliche Übergriffe von Polizisten auf Gegendemonstranten. „Das war ein Tag im Ausnahmezustand“, lässt sich Polizeisprecher Alexander Kresta aus der WZ zitieren.
Das Medienprojekt Wuppertal zu seinem aktuellen Werk: „Der Film zeigt, wie stark ein breites Bündnis gegen Faschismus und Rassismus sein kann, aber auch wie stark die Nazis hier in Wuppertal trotz massiver Proteste unter dem Begleitschutz der Polizei auftreten konnten. Der Film zeigt außerdem, welche Gefahr von den Neonazis mit ihrem hasserfüllten Auftreten und ihren zu Gewalt aufrufenden, antidemokratischen, menschenverachtenden Reden ausgeht.“
Mehrere Ausschnitte sind bereits im Vorfeld der Premiere auf dem projekteigenen youtube-Channel veröffentlicht. Ab Mitte nächster Woche wird „Hallo ihr Trottel“ dann auch direkt über das Medienprojekt käuflich (10€) zu bestellen sein.
Archivfoto: Andreas Krahl
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Doch von derlei Einschüchterungsversuchen lässt sich das Medienprojekt nicht abschrecken. Im Gegenteil: Als sich am 29. Januar knapp 200 Nazis im Stadtteil Unterbarmen zusammenfanden, denen sich das „Wuppertaler Bündnis gegen Rechts“ mit 5000 Bürgern entgegenstellte, da waren 20 junge Filmemacher verteilt auf sechs Teams im gesamten Umkreis unterwegs, um die Geschehnisse des Tages in Bildern festzuhalten.
Ein Tag im Ausnahmezustand
Das Ergebnis ist am Dienstag, den 8. Februar unter dem Titel „Hallo ihr Trottel“ um 19.30 Uhr im Wuppertaler CinemaxX bei freiem Eintritt erstmals öffentlich zu sehen. Im Vorprogramm gibt es Musik von Marla Singer. Die Vorankündigung verspricht brisantes Material. Darunter ein Interview mit Axel Reitz, dem Organisator der Nazi-Demo, sowie körperliche Übergriffe von Polizisten auf Gegendemonstranten. „Das war ein Tag im Ausnahmezustand“, lässt sich Polizeisprecher Alexander Kresta aus der WZ zitieren.
Das Medienprojekt Wuppertal zu seinem aktuellen Werk: „Der Film zeigt, wie stark ein breites Bündnis gegen Faschismus und Rassismus sein kann, aber auch wie stark die Nazis hier in Wuppertal trotz massiver Proteste unter dem Begleitschutz der Polizei auftreten konnten. Der Film zeigt außerdem, welche Gefahr von den Neonazis mit ihrem hasserfüllten Auftreten und ihren zu Gewalt aufrufenden, antidemokratischen, menschenverachtenden Reden ausgeht.“
Preview auf youtube
Mehrere Ausschnitte sind bereits im Vorfeld der Premiere auf dem projekteigenen youtube-Channel veröffentlicht. Ab Mitte nächster Woche wird „Hallo ihr Trottel“ dann auch direkt über das Medienprojekt käuflich (10€) zu bestellen sein.
Archivfoto: Andreas Krahl
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Mo, 07.02.2011
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