
Lesen 2.0 - Mischa-Sarim Vérollet in Hagen
- Serie: Quergelesen
Wer Poetry-Slam heutzutage als Bühnen-Veranstaltung ohne Nachhaltigkeit abtut, der liegt meilenweit daneben. Vielmehr ist das nette Abendvergnügen zu einer ertragreichen Auslese junger Autoren mit Bestseller-Potential bei der jüngeren Leserschaft geworden. So geschehen bei Mischa-Sarim Vérollet.
Der Aufstieg zum besten Untergrundpoeten
Der auf Gibraltar geborene Brite ist in Bielefeld aufgewachsen, wo er früh seine ersten, kleinen Erfolge auf diversen Lesebühnen feierte. Aufgrund seiner Erfolge bei diversen Slams wurde Vérollet irgendwann als der beste, aktuelle „Untergrundpoet“ gehandelt. Mit einem solchen Ruf war er ein Erfolgsgarant als Mitbegründer der Lesebühnen „LMBN", „Westsidestories“ und der „Bielefelder Botschaft“, die ihre Heimat unter anderem im Domicil in Dortmund und dem Konsulat in Bielefeld fanden.
"Warum Ich Angst vor Frauen habe"
Seit Vérollet 2005 vom Paderborner Poetry Slam-Verlag „Lektora“ entdeckt wurde, kommen seine Veröffentlichungen Knall auf Fall. Nachdem er mit seinen Kurzgeschichten „Das Leben ist keine Waldorfschule“ den Preis für den „Kuriosesten Buchtitel 2009“ abgreifen konnte, schmeißt er in diesem Jahr gleich den nächsten Titel-Kracher auf den Markt: „Warum ich Angst vor Frauen habe“ beschreibt schonungslos die schönste und zugleich härteste Zeit im Leben eines Jungen mit Interesse an der Frauenwelt.
Ein Coming-Of-Age-Roman mit rabenschwarzem Humor und eiskalter Betrachtung des Erwachsenwerdens. Einer wie Mischa-Sarim Vérollet vergisst aber natürlich seine Wurzeln nicht und so zieht es ihn noch vor Erscheinen des Romans wieder auf die Bühne – und zum Glück zu uns ins Ruhrgebiet.
Vérollet im Hagener Kulturzentrum Pelmke
Am 24.09. beehrt der Weltenbürger das Hagener Kulturzentrum Pelmke und füttert den kleinen Denker-Laden mit frischem Brainstorm-Input. Ein Abend, der Humor- und Nostalgie-Regionen in so schön benannten „Tweentysomething-Hirnen" gleichermaßen stimulieren dürfte.
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"Warum Ich Angst vor Frauen habe"
Seit Vérollet 2005 vom Paderborner Poetry Slam-Verlag „Lektora“ entdeckt wurde, kommen seine Veröffentlichungen Knall auf Fall. Nachdem er mit seinen Kurzgeschichten „Das Leben ist keine Waldorfschule“ den Preis für den „Kuriosesten Buchtitel 2009“ abgreifen konnte, schmeißt er in diesem Jahr gleich den nächsten Titel-Kracher auf den Markt: „Warum ich Angst vor Frauen habe“ beschreibt schonungslos die schönste und zugleich härteste Zeit im Leben eines Jungen mit Interesse an der Frauenwelt.
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Do, 16.09.2010
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