Someday

Kunst als säkulare Religion

Es muss um "L'Art pour L'Art" gehen

Es ist so schwer zu vermitteln, dabei doch so einfach: Kunst ist der Anfang und das Ende aller Fragen. Hier nochmal zum Mitdenken:
 

1. Dass das eigene Handeln keinen außerhalb liegenden Zweck verfolgen solle, ist die Grundlage jeglichen moralischen Handelns – der Selbstzweck, die "L'Art pour L'Art" ist unser höchstes Gut. (s. Immanuel Kant).

 

2. Die Kunst liegt im Auge des Betrachters. Also in jedem Auge. Also sind alle Künstler/innen.

3. Kunst fokussiert das Erschaffen. Auch Erhalten ist Erschaffen: Nämlich einen Grund, etwas zu erhalten. Alles, was wir verhandeln, ist Erschaffen. Unser Verhandeln selbst ist Schöpfungsakt, ganz unbiblisch, denn die (Bibel) ist ja auch ein Kunstwerk.

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Kreidestraße
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. Kunst heißt: "Macht Liebe". "Macht Liebe" heißt, schaffe, was du liebst und liebe die Macht.

5. Kunst ist die Liebe zur Macht, statt dem Willen zur Macht (Nietzsche).

6. Kunstwerke sind nicht nur Kunst. Ganz wichtig! Kunstwerke sind Gegenstände auf dem Kunstmarkt.

Kreidestraße
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7. Was einer für ein Kunstwerk hält, macht traurig ihn, wenn es verfällt.

8. Weil Kunst keinen Zweck hat, kennt sie keine Gründe, nur Vertrauen.
Kreidestraße
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9. Kunst ist das, woran ich Teil habe.

10. Kunst ist das In-Eins-Denken von der Besonderheit aller Unterschiede (Polytheismus) und dem Wissen um ihre Gleichheit (Monotheismus) und somit die Religion der Verdoppelung.

11. Als säkuläre Religion der Verdoppelung sieht Kunst beide Seiten der Medaille, ohne diese umdrehen zu müssen.

Kreidestraße
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12. Kunst als Religion ist Strategie der Verdoppelung. Sie sieht beide Seiten der Medaille, aber schlussfolgert daraus nur als Kunst.

13. Alles was nicht "traurig
Kreidestraße
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macht, wenn es verfällt", ist keine Kunst und somit der geistige Freiraum für Kunst und deren Herausforderung.
 

Do, 26.01.2012 0

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03.12.2009

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Mehr als 5 Millionen Einwohner erleben zurzeit, wie ihr postindustrielles Ruhrgebiet im Westen Deutschlands sich zum spannenden europäischen „place to be“ wandelt. Eine werdende Metropole im Selbstfindungsprozess nach der Kulturhauptstadt 2010. Besondere Kennzeichen: Industriekultur als Teil des kollektiven Gedächtnisses – und als inszeniertes Massenereignis.

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